Dina Nachbaur

Dina Nachbaur
In der Leitung Sozialarbeit zuständig für den Themenkomplex häusliche Gewalt, die Gewaltpräventionsberatung, den elektronisch überwachten Hausarrest, die Prozessbegleitung und den Saftladen. Nebenberuflich Lektorin an der Sigmund-Freud-Universität und Trainerin, unter anderem in der Fortbildung zur juristischen Prozessbegleitung. Vor NEUSTART wissenschaftlich und im Opferschutz tätig.

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Totschlagargumente in der Gewaltprävention

Dem Tod stehen wir immer ohnmächtig gegenüber. Der Grund für die Verzweiflung ist gleichzeitig der einzige Trost: Der Tod gehört untrennbar zum Leben und ist somit unsere einzige Gewissheit. Nur für den gewaltsamen Tod kann dies niemals gelten: Der gewaltsame Tod durch Mord und Totschlag muss und darf nicht sein. Er ist das größte Unrecht, das jemandem angetan werden kann, wenn ihr oder ihm das Recht auf ein weiteres Leben abgesprochen wird.

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Orange the World!

Es sind noch acht Jahre Zeit: Bis 2030 soll es keine oder zumindest bedeutend weniger Gewalt gegen Frauen und Mädchen geben. Das ist das ausdrückliche Ziel der UN-Kampagne Kampagne „UNITE to End Violence against Women by 2030“.

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Geboren nach 1989?!

Am 20. November feiert die Kinderrechtskonvention ihren Geburtstag – seit 1989 verbrieft sie (unter anderem) ein Recht auf Schutz. Seit 1989 ist auch in Österreich jede Form von Gewalt in der Kindererziehung verboten.

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Dabeljudabeljupi -i- en

Hinter dieser phonetischen Bezeichnung steht ein europäisches Netzwerk namens „Work with pertetrators“ oder eben kurz WWP-EN. Gegründet 2014 umfasst es mittlerweile 66 Mitgliedorganisationen aus 33 europäischen Staaten. Dabei handelt es sich um Opferschutzeinrichtungen und solche, die (potentielle) Gefährder:innen auf einem Weg in eine gewaltfreie Zukunft unterstützen. Österreich wird unter anderem von NEUSTART vertreten.

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Family only?

Bei vielen Männern steht die Familie an erster Stelle – auf der Liste der Opfer. Doch das muss nicht sein. Seit einem Jahr führt der Verein NEUSTART Gewaltpräventionsberatungen nach einem Betretungs- und Annäherungsverbot durch. Wer sind die Klient:innen, die zu diesen Beratungen müssen?

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