Online-Beratung
Wichtige Tipps    
Wir in Ihrer Nähe

Elektronisch überwachter Hausarrest

Fußfessel spart Haftkosten

Wer nur mehr maximal zwölf Monate Haftstrafe zu verbüßen hat oder eine Haftstrafe bis zu dieser Dauer anzutreten hätte, kann mit der sogenannten Fußfessel ausgestattet werden. Auch statt Untersuchungshaft kann diese Form des Freiheitsentzugs eingesetzt werden. Integration, die Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen und des Arbeitsplatzes sind wesentliche Eckpfeiler der Betreuung im elektronisch überwachten Hausarrest.

Vorhandenes bewahren

Elektronisch überwachter Hausarrest ist eine gute Alternative zu kurzen Freiheitsstrafen. Ziel ist, dass Klientinnen und Klienten in ihrem sozialen Umfeld bleiben oder einen fließenden Übergang aus der Haft zurück in die Freiheit bekommen. Die vorhandene Integration soll aufrecht bleiben, Haftschäden und zusätzliche Kosten für die Gesellschaft vermieden werden.

Tagesstruktur, Unterstützung und Kontrolle

Eingebettet ist das in eine genau durchgeplante Tagesstruktur, die jede Woche festgelegt wird (das sogenannte Aufsichtsprofil); manche Menschen lernen so zum ersten Mal in ihrem Leben, ihren Tagesablauf zu planen. Rechtzeitige und intensive Betreuung und auch Kontrolle soll ermöglichen, dass Resozialisierung erleichtert und die Rückfallgefahr reduziert wird.

12
Klientinnen und Klienten
(im Jahr 2021)

Herr G. Eine Fallgeschichte.

Herr G. hat nach einem Eigentumsdelikt noch vier Monate Freiheitsstrafe im Gefängnis abzusitzen. Er hat eine Wohnung und sein Arbeitgeber möchte ihn weiterbeschäftigen; auch seine Familie ist damit einverstanden, dass er die restliche Strafzeit im elektronisch überwachten Hausarrest zu Hause verbringt. Nach Prüfung seiner Eignung durch die Justizanstalt und einen NEUSTART Bewährungshelfer bekommt Herr G. die Fußfessel; er kann arbeiten gehen und so zum Familieneinkommen beitragen.

Broschüren und Informationen in verschiedenen Sprachen finden Sie unter Downloads.