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Tipps für heikle Situationen

Hier finden Sie viele Informationen und Antworten, wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger von Ihnen einer kriminellen Handlung beschuldigt oder verurteilt wurde, wenn Sie gerade aus der Haft entlassen worden sind oder wenn Sie Opfer von Kriminalität geworden sind.

Online-Beratung

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Der NEUSTART Blog

NEUSTART hilft Menschen, die von Kriminalität betroffen sind. Darüber hinaus suchen wir den öffentlichen Dialog zum Umgang mit Kriminalität und wollen unsere Positionen darlegen. Leserinnen und Leser des NEUSTART Blogs bekommen Einblick in die tägliche Sozialarbeit und Informationen über unsere grundsätzlichen Standpunkte. Diskutieren Sie mit!

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Nach der Haft ins Arbeitsleben finden

24.9.2015

Viele Inhaftierte waren vor der Haft schon arbeitslos. Aber auch manche, die schon Arbeit hatten, tun sich schwer, den Weg in den Arbeitsmarkt zu finden. Die erste Zeit nach der Haft ist für Entlassene generell schwierig. Man muss sich in einer veränderten Welt orientieren; so manche Beziehungen haben die Abwesenheit durch die Haft nicht überlebt; viele Enttäuschungen sind zu verkraften. In ... |mehr|

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Das Delikt bearbeiten

12.8.2015

In der Bewährungshilfe war und ist oberstes Ziel, Rückfälle und somit weitere Opfer zu vermeiden. Die verhinderte Straftat ist der beste Opferschutz. Der sehr klare Auftrag des Gesetzgebers formuliert unmissverständlich die Existenzberechtigung von NEUSTART. So heißt es im Bewährungshilfegesetz sinngemäß: „Die Aufgabe des Bewährungshelfers ist es, seinen Probanden von der Begehung ... |mehr|

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Strafregister - ein gesellschaftlicher Makel

27.5.2015

Die Bewährung ist geschafft. Nach einem sehr turbulenten Auf und Ab lebt ein junger Mann sein Leben jetzt eigenständig und eigenverantwortlich. Er ist zu Recht stolz darauf. Im Betrieb anerkannt, hätte er eine neue Aufgabe übernehmen können. Doch die Strafregisterbescheinigung steht im Weg. Und das noch bis zu zehn Jahren. Durch die strafrechtliche Reaktion, die Verurteilung, wurde das ... |mehr|

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Anti-Gewalt-Training: Verschiedenheit als Chance

15.6.2011

Vor kurzem starteten wir wieder eine neue Gruppe im Anti-Gewalt-Training mit neuen Herausforderungen. Dreizehn Teilnehmer: zumindest zwei davon deklariert als „sehr rechts“, ein aus Schwarzafrika stammender junger Mann nebst deklariert „sehr links“ stehendem Kumpel, ein älterer Familienvater aus dem ehemaligen Jugoslawien, der seine Tochter verletzt hatte und acht weitere ... |mehr|

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Anti-Gewalt-Training: Ich entscheide

20.4.2011

Daniel sitzt mit seinem Freund an der Salzach, um den Tag mit einigen Bieren zu beenden. Eigentlich ein gemütlicher Abend. Im Nachhinein weiß keiner mehr, wer eigentlich die Idee hatte. Die Idee, einem Fremden die Geldbörse wegzunehmen, wenn notwendig mit Gewalt. Um Macht auszuüben, um den Kitzel zu spüren, um sich mutig zu fühlen oder für ein weiteres Bier? – Am nächsten Morgen, ... |mehr|

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Bewährungshilfe: Ein vermeintlich leichter Fall

15.9.2009

Klient M., Delikt sexuelle Nötigung (er hat mit einem Messer sein Opfer zu sexuellen Handlungen gezwungen), Urteil: geistig abnorm, nicht zurechnungsfähig. Gesamtstrafausmaß inklusive Vorstrafen (Suchtmittelgesetz, Körperverletzung): 20 Monate unbedingte Haft. Herr M. ist 30 Jahre alt, von Beruf Kellner, in Österreich geboren, hat jedoch eine ausländische Staatsbürgerschaft. Er kommt in ... |mehr|

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Tagebuch Bewährungshilfe: Langer Atem gefragt

18.3.2009

Ein Tag in meinem Arbeitstagebuch als Bewährungshelferin. Ich helfe – Leben ohne Kriminalität? 6:30 Uhr: Der Wecker klingelt. Also raus aus den Federn, Kaffee kochen, Kachelofen beheizen, duschen. Die Salzburger Nachrichten lesen: Der Anteil der Mädchen, die kriminell werden, steigt. Ein Sudoko richtig lösen muss sich auch noch ausgehen. 8:15 Uhr: Auto startklar machen (kein ... |mehr|

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NEUSTART Weihnachtsgeschichte: Die zweite Chance

24.12.2008

Ein hoffnungsloser Fall? Die Geschichte des NEUSTART Klienten O. zeigt, warum jeder Mensch eine zweite Chance verdient. Klient O., Jahrgang 1966: Seine Kindheit war durch Misshandlungen geprägt. Seine Pubertät durch ein unterstützendes Umfeld. Seine Adoleszenz verbrachte er hinter Gittern. Das Delikt: § 75 (Mord), § 142 (Raub) laut Strafgesetzbuch (StGB), Maßnahmenunterbringung nach § 21 ... |mehr|

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Anti-Gewalt-Training als Opferschutz

10.12.2008

Hartmut H. (seine Geschichte steht hier beispielhaft für viele Klienten) hat sieben einschlägige Vorstrafen wegen Körperverletzung. Einmal war es ein Unbekannter auf der Straße, mal war es eine Freundin, die er verletzte. Immer hat er irgendwann einfach zugeschlagen. Der Grund dafür? Schwer nachvollziehbar für einen Außenstehenden - Alkohol war immer dabei; fehlende Perspektiven kann man ... |mehr|

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NASIL SIN ? Wie geht es Dir?

1.11.2008

Ali ist erleichtert. Endlich kann er mit jemandem über seine Probleme reden - er hat mehr als genug davon. Ali lebt in der Türkei und ist elf Jahre alt, als seine Mutter stirbt. Der Vater, schon seit 25 Jahren in Österreich, holt alle seine Kinder nach Österreich und ist mit den sieben kleinen Kindern überfordert. Die Hauptschule beendet Ali negativ; er versteht den Lehrer nicht, hält sich ... |mehr|

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Bearbeitung des Delikts in der Bewährungshilfe

12.10.2008

Die Motivation unserer Klienten, sich intensiv mit dem begangenen Delikt auseinanderzusetzen, ist oftmals nur sehr spärlich vorhanden. „Ich hab’ das hinter mir“, „dafür war ich eh in Haft“, „ich tu’s eh nicht mehr“ sind allseits bekannte Stehsätze, mit denen wir konfrontiert werden. Somit nimmt die Frage nach dem Grund der Deliktbearbeitung immer ... |mehr|

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Jung, straffällig, verschuldet

9.7.2008

„Einem Nackten kannst’ nicht in die Hosentasch’n fahren“ In den Achtzigerjahren gab Joki Kirschner, Talkmaster der Sendung „Tritsch Tratsch“, in einem Werbespot die Losung für den richtigen Umgang mit Geld aus: „Geld macht glücklich, wenn man rechtzeitig d’rauf schaut, dass man’s hat, wenn man’s braucht.“ Diese heute geradezu ... |mehr|

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Ökonomie versus Qualität in der Sozialarbeit

15.4.2008

Nach zirka vier Wochen Praktikum bei NEUSTART (im Bereich der Bewährungshilfe) sind mir in Diskussionen mit Mitarbeitern einige spannende Themenbereiche aufgefallen. Diese erscheinen sonst in der Ausbildung eher trocken und theoretisch, hier in der Praxis werden sie aber sehr lebhaft diskutiert; und sie haben auf die tägliche Sozialarbeit große Auswirkungen. Besonders das Spannungsfeld ... |mehr|

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Bunt wie ein Farbkasten

9.4.2008

Wenn man die Überschrift liest, wird man sich wohl fragen, was ich damit meine. Aber das kann ich schnell erklären. Es ist so, dass ich mein Praktikum (ich studiere Soziale Arbeit an der Fachhochschule MCI - Management Center Innsbruck) beim Verein NEUSTART in der Bewährungshilfe absolviert habe. Ich konnte in den vier Wochen einiges erleben, sehen und auch lernen. Im besonderen ist mir aber ... |mehr|

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Das Recht auf ein eigenes Konto

2.4.2008

Eine Forderung, die unlängst im Rahmen der Armutskonferenz erhoben wurde: das Recht auf ein eigenes Konto. Der Bezug von Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Lohn, Krankengeld, Pension et cetera – all das ist an das Vorhandensein eines Bankkontos geknüpft. Aus Gründen der Existenzsicherung ist Arbeiten mit Geld in der Betreuung von NEUSTART und hier speziell in den Bereichen ... |mehr|

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Gewalt auf Schritt und Tritt

31.10.2007

Der Schauspieler Brad Pitt hat eine riesige Pistole in der Hand. Angelina Jolie ist (zu gängigen Rollenklischees passend) mit einem kleinen Colt im Strumpfband ausgestattet. Wenn Zeitungsleser oder Fernsehkonsumenten dieses Foto zu einer Werbung für den Action-Film „Mr. & Mrs. Smith“ sehen, haben Werbeexperten alle Register gezogen, um das Zielpublikum in mehrfacher Hinsicht so ... |mehr|

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Was tun, wenn man von Bekannten bestohlen wird?

12.10.2007

Sehr oft sind Bekannte im unmittelbaren Umfeld von Tätern auch deren Opfer – eine schwierige Situation, oder? Eine ehemalige Klientin, die ich als Bewährungshelferin betreut habe und mit der ich mich seit mehr als fünfzehn Jahren einmal im Jahr treffe, rief mich an und fragte mich um Rat, da sie von einem jungen Mann bestohlen wurde. Hundert Euro wären aus ihrer Geldtasche verschwunden, ... |mehr|

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Sexualstraftäter: Kontrolle durch Hilfe. Lernen von Best practice

14.9.2007

Jedes Sexualdelikt löst heftige Emotionen aus: Angst vor der Bedrohung, Angst um die eigenen Kinder, Wut über das Leid unschuldiger Opfer. All das fördert (Wunsch)Phantasien über rasche Wege zur absoluten Sicherheit. Einer davon ist der Wunsch nach einer Sexualstraftäterdatei. Sie bringt den Täter ins Blickfeld von Polizei und Jugendwohlfahrt, auf Verdachtsmomente kann rasch reagiert werden ... |mehr|

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