Gewaltprävention

Themenüberblick

Totschlagargumente in der Gewaltprävention

Dem Tod stehen wir immer ohnmächtig gegenüber. Der Grund für die Verzweiflung ist gleichzeitig der einzige Trost: Der Tod gehört untrennbar zum Leben und ist somit unsere einzige Gewissheit. Nur für den gewaltsamen Tod kann dies niemals gelten: Der gewaltsame Tod durch Mord und Totschlag muss und darf nicht sein. Er ist das größte Unrecht, das jemandem angetan werden kann, wenn ihr oder ihm das Recht auf ein weiteres Leben abgesprochen wird.

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Merry christmas (not) everywhere

Man verbringt Zeit mit Familie, Verwandten und/oder Freunden, isst und trinkt gemeinsam, redet über alltägliches und besonderes, lacht gemeinsam und lässt das Jahr langsam ausklingen… Was eigentlich die schönste Zeit im Jahr sein soll, wird für viel zu viele zu einer traurigen, schmerzhaften, traumatischen Zeit…

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Orange the World!

Es sind noch acht Jahre Zeit: Bis 2030 soll es keine oder zumindest bedeutend weniger Gewalt gegen Frauen und Mädchen geben. Das ist das ausdrückliche Ziel der UN-Kampagne Kampagne „UNITE to End Violence against Women by 2030“.

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Geboren nach 1989?!

Am 20. November feiert die Kinderrechtskonvention ihren Geburtstag – seit 1989 verbrieft sie (unter anderem) ein Recht auf Schutz. Seit 1989 ist auch in Österreich jede Form von Gewalt in der Kindererziehung verboten.

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„Dann musst du sie halt domestizieren!“

Bei einem Vernetzungstreffen meinte eine geschätzte Kollegin vom Gewaltschutzzentrum: „Wir haben in Österreich eines der besten Gesetze gegen Gewalt an Frauen, aber trotzdem scheint die Gewalt nicht weniger zu werden.“ Es folgte eine Diskussion und Austausch über die möglichen Hintergründe.

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Dabeljudabeljupi -i- en

Hinter dieser phonetischen Bezeichnung steht ein europäisches Netzwerk namens „Work with pertetrators“ oder eben kurz WWP-EN. Gegründet 2014 umfasst es mittlerweile 66 Mitgliedorganisationen aus 33 europäischen Staaten. Dabei handelt es sich um Opferschutzeinrichtungen und solche, die (potentielle) Gefährder:innen auf einem Weg in eine gewaltfreie Zukunft unterstützen. Österreich wird unter anderem von NEUSTART vertreten.

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Family only?

Bei vielen Männern steht die Familie an erster Stelle – auf der Liste der Opfer. Doch das muss nicht sein. Seit einem Jahr führt der Verein NEUSTART Gewaltpräventionsberatungen nach einem Betretungs- und Annäherungsverbot durch. Wer sind die Klient:innen, die zu diesen Beratungen müssen?

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Gewalt in Paarbeziehungen – Im Kleinen muss es schon anfangen!

Gesundheitsminister Johannes Rauch äußerte sich am 05.08.2022 angesichts eines erneuten Falles von häuslicher Gewalt mit Tötung von Frau und Kind energisch zu dem dahinterstehenden patriarchalen Männlichkeitsbild. Einer seine Sätze war: „Vor allem Männer sind aufgerufen, aktiv Verantwortung zu übernehmen und einzuschreiten, sobald sie Zeugen von Gewalt werden. Männer haben nicht das Recht über das Leben einer Frau zu entscheiden.“

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Sechs Monate Gewaltpräventionsberatung

Wir blicken auf sechs Monate Gewaltpräventionsberatung zurück. Seit 1. September 2021 müssen Personen, gegen die ein sogenanntes Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen wurde, verpflichtend eine sechsstündige Beratung absolvieren.

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Häusliche Gewalt: Bilanz nach drei Monaten Beratung

NEUSTART zieht Bilanz nach drei Monaten Gewaltpräventionsberatung: 2.000 Zuweisungen, vorwiegend Männer; Täterarbeit zum Schutz des Opfers.

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