Ehrenamt: Freiwillig bei der Justiz

Am 5. Dezember ist Tag des Ehrenamts. Im Verein NEUSTART engagieren sich rund 1.000 Menschen ehrenamtlich in der Bewährungshilfe und tragen damit zur Resozialisierung von Straftäter:innen bei.

Wien (NEUSTART) – Österreich ist ein Land der Freiwilligen. Fast jede zweite Person in Österreich arbeitet ehrenamtlich: bei Blaulichtorganisationen, in Kultur- und Sportvereinen oder bei sozialen Organisationen wie NEUSTART. Im Verein NEUSTART engagieren sich neben den rund 650 Angestellten etwa 1.000 Ehrenamtliche. Sie unterstützen Straftäter:innen dabei, wieder ein straffreies Leben zu führen. In ihrer Arbeit werden sie durch die Hauptamtlichen angeleitet.

Dass sich so viele Menschen im Justizbereich ehrenamtlich engagieren, würdigt auch Justizministerin Alma Zadić:

„Unter großem auch persönlichem Einsatz kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von NEUSTART gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen um die Resozialisierung von straffällig geworden Menschen und die Betreuung von Opfern. Bei ihnen möchte ich mich an diesem Ehrentag für den großen Einsatz bedanken. Gerade in dieser schwierigen Zeit setzen sie sich ehrenamtlich für unsere Gesellschaft ein und helfen damit diese sicherer zu machen. Ehrenamtliche Tätigkeit in der Bewährungshilfe und in der Opferbetreuung sind Teil des solidarischen Zusammenhalts und der demokratischen Grundhaltung in der Gesellschaft.“

Ehrenamt bei NEUSTART

Alfred Kohlberger und Christoph Koss sind die Geschäftsführer von NEUSTART. Beide betonen, wie wichtig die ehrenamtliche Unterstützung ist.

„Rund ein Drittel aller Klientinnen und Klienten der Bewährungshilfe wird von Ehrenamtlichen betreut“,

sagt Christoph Koss.

„Für dieses Engagement bin ich sehr dankbar.“

Alfred Kohlberger schließt sich dem Dank an:

„Die Ehrenamtlichen helfen Menschen dabei, ein Leben ohne Kriminalität zu führen und machen unsere Gesellschaft zugleich menschlicher und sicherer.“

Bürger:innen-Initiative für Kriminalpolitik

Zivilgesellschaftliches Engagement hat für NEUSTART einen hohen Stellenwert und eine besondere Tradition.

„Bereits im Jahr 1957 haben engagierte Bürgerinnen und Bürger aus der Zivilgesellschaft straffällig gewordene Jugendliche betreut. Sie haben damit den Grundstein für unseren heutigen Verein gelegt,“

sagt Koss.

Über NEUSTART
Seit 1957 arbeitet NEUSTART in den Bereichen Straffälligenhilfe (Bewährungshilfe, Haftentlassenenhilfe), Opferhilfe und Prävention. Der Verein bietet Einzelnen und der Gesellschaft Hilfen und Lösungen zur Bewältigung von Konflikten und zum Schutz vor Kriminalität an. NEUSTART beschäftigt 1.663 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit zählt NEUSTART zu den größten Non-Profit-Organisationen in Österreich.

Rückfragen & Kontakt:
Verein NEUSTART
Mag. Thomas Marecek
Pressesprecher
thomas.marecek@neustart.at
MOBIL 0676/84 73 31 127