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Tipps für heikle Situationen

Hier finden Sie viele Informationen und Antworten, wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger von Ihnen einer kriminellen Handlung beschuldigt oder verurteilt wurde, wenn Sie gerade aus der Haft entlassen worden sind oder wenn Sie Opfer von Kriminalität geworden sind.

Online-Beratung

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Der NEUSTART Blog

NEUSTART hilft Menschen, die von Kriminalität betroffen sind. Darüber hinaus suchen wir den öffentlichen Dialog zum Umgang mit Kriminalität und wollen unsere Positionen darlegen. Leserinnen und Leser des NEUSTART Blogs bekommen Einblick in die tägliche Sozialarbeit und Informationen über unsere grundsätzlichen Standpunkte. Diskutieren Sie mit!

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Wenn das Leben straft

9.11.2016

Jeder, der regelmäßig ein Kraftfahrzeug lenkt, kennt Momente, in denen man sich denkt: „Glück gehabt, nichts passiert!“ Häufig sind solchen Situationen kleine Unaufmerksamkeiten oder Fehleinschätzungen vorausgegangen. Sorgfaltswidrige Verhaltensweisen, die das Strafrecht als fahrlässig definiert. Nicht auszudenken, wenn einen in solchen Momenten das Glück verlässt und ein kleiner ... |mehr|

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Reicht es, wenn Gesetze verfassungskonform sind?

17.8.2016

Seit 1. Jänner 2008 ist § 3a Strafvollzugsgesetz in Kraft, der die Erbringung gemeinnütziger Leistungen als Alternative zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe ermöglicht. Zuerst wurde diese Bestimmung nur für von Gerichten verhängte uneinbringliche Geldstrafen angewendet. Im Jahr 2012 hat der Verfassungsgerichtshof die Nichtanwendung dieser Bestimmung für den Vollzug ... |mehr|

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Häftlingszahlen und bedingte Entlassungen in Österreich

6.4.2016

Justizminister Brandstetter hat am 29. März 2016 eine parlamentarische Anfrage beantwortet und Auskunft über Häftlingszahlen und bedingte Entlassungen im Jahr 2015 gegeben. 8.665 Personen waren mit 1.1.2016 inhaftiert (weitgehend unverändert zum Vorjahr). Das Haftentlastungspaket 2008 konnte den seit 15 Jahren zu beobachtenden Aufwärtstrend nur kurz unterbrechen. Die Haftzahlen bewegen sich ... |mehr|

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Gefängnislose Gesellschaft als ewige Vision

30.3.2016

Der Name Christian Broda ist mit großen und bleibenden Reformen im Rechtswesen verbunden. Die Vision einer gefängnislosen Gesellschaft mit dem Ziel einer gerechten und humanen Gesellschaft war Teil seiner Grundhaltung. Zu helfen statt zu strafen war einer seiner zentralen Grundsätze. Brodas Reformen im Strafrecht haben die Freiheitsstrafen zurückgedrängt, denn Christian Broda sah die Strafe ... |mehr|

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Parkstrafen: arbeiten statt Gefängnis

2.3.2016

Medien berichteten in der vergangenen Woche über jene Polizistin in Wien, die 36.000,- Euro an Parkstrafen nicht bezahlte. Sie konnte letztlich eine Ratenzahlung vereinbaren und sich auf diese Weise den Weg ins Gefängnis ersparen. Die Vorgehensweise – Ratenzahlungen zu akzeptieren, bevor eine Ersatzfreiheitsstrafe verhängt wird – ist zielführend im Sinn der Behörden und des ... |mehr|

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Maßvoller Umgang mit Freiheitsentzug

3.2.2016

Manche kriminalpolitischen Positionen verlieren ihre Aktualität. Vor gut einem Jahr hatte NEUSTART seine kriminalpolitischen Positionen grundlegend überarbeitet und im März 2015 veröffentlicht. Es ist erfreulich, dass einige der darin enthaltenen Forderungen seit 1. Jänner 2016 bereits vom Gesetzgeber umgesetzt wurden. Das umso mehr, als davon ein Kernbereich der NEUSTART Positionierung ... |mehr|

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Das Strafrechtsänderungsgesetz 2015

20.5.2015

Eine wichtige Grundlage für das Strafrechtsänderungsgesetz 2015 ist: Strafdrohungen des gerichtlichen Strafrechts spiegeln Werthaltungen der Allgemeinheit wider. Werthaltungen unterliegen Veränderungen. Deshalb soll auf diese nicht punktuell nach Art einer Anlassgesetzgebung reagiert werden. Weitgehende Einigkeit besteht darin, dass das Verhältnis der Strafdrohungen für Vermögensdelikte im ... |mehr|

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Der Maßnahmenvollzug - Zeit zu handeln, Österreich!

27.11.2013

In Österreich hat sich die Zahl psychisch kranker und geistig behinderter Menschen hinter Gittern seit der Jahrtausendwende annähernd verdoppelt. Die Zahl jener Menschen, die wegen einer in unzurechnungsfähigem Zustand begangenen Straftat nach § 21 Abs 1 Strafgesetzbuch im Maßnahmenvollzug untergebracht sind, stieg von 218 im Jahr 2000 auf 410 im Jahr 2013. Die Zahl der nach § 21 Abs 2 ... |mehr|

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Sinkende Verurteilungszahlen und steigende Haftzahlen - Anforderungen an ein Regierungsprogramm

2.10.2013

Die Kriminalstatistik 2012 weist 35.541 rechtskräftige Verurteilungen durch österreichische Gerichte aus. Das ist der geringste Wert seit dem erstmaligen Erstellen dieser Statistik (1947). Auch die relative Verurteilungszahl weist einen historischen Tiefststand von 4,87 Verurteilungen je 1.000 strafmündige Personen im Jahr 2012 aus. Im Jahr 2000 betrug die Verurteilungszahl rund 41.600. Diese ... |mehr|

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Recht statt Rache

26.9.2012

Ein hohes Maß an menschlicher Größe und Fähigkeit, zu differenzieren, kann nicht von jedem Menschen, der Furchtbares erlebt und erlitten hat, erwartet werden. Das kommt deutlich zum Ausdruck, wenn der Protagonist im Fernsehkrimi „Tatort“ („Hochzeitsnacht"), ausgestrahlt am 16. September 2012 in ORF 2, auf den Vorwurf der Kommissarin „Sie wollen Rache, nicht ... |mehr|

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Strafe allein reicht nicht

11.7.2012

Am Beispiel des von vielen geforderten Amtsverlusts eines Kärntner Politikers aufgrund einer erstinstanzlichen Verurteilung wird wieder einmal die Notwendigkeit von über die gerichtliche Strafe hinausgehenden Maßnahmen diskutiert. Diese Zusatzstrafen scheinen die Kriminalitätsprävention zu bieten, die man der gerichtlichen Strafe nicht (mehr) zutraut. Der Gedanke der Spezialprävention ... |mehr|

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Das Elend der Strafbemessung

25.4.2012

Hans Rauscher schreibt im Einserkastl des Standard vom 18. April 2012 zur (diesmal vom Tiroler Wirtschaftskammerpräsidenten losgetretenen) Debatte um strengere Bestrafung bis hin zur Todesstrafe: „Die wahre Katastrophe ist jedoch der gedankliche Hintergrund, vor dem sich diese Diskussion abspielt. In Österreich ist man grundsätzlich immer gern für ‚strengere Strafen’. ... |mehr|

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Heute Tötung eines Menschen

21.9.2011

Die heute bevorstehende Tötung eines Menschen nach 20 Jahren in der Todeszelle in Georgia erinnert an die Frage der Legitimität von justiziell vollzogener Strafe überhaupt. Die „Negation des Rechts“ durch den Täter durch die Negation des Verhaltens des Täters mit Grundrechtsverletzungen durch den Staat zu beantworten kann heute nicht mehr als akzeptable Rechtfertigung für Strafe ... |mehr|

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Keine Gnade für Kinderschänder?

31.3.2010

Dem Ruf „keine Gnade für Kinderschänder“ kann ich zustimmen, denn erstens gibt es DIE Kinderschänder nicht und zweitens ist zu befürchten, dass Gnade da nicht wirklich hilft. Die erschreckenden Offenbarungen aus Kirche und anderen Institutionen lassen niemanden kalt. Die Reaktionen sind vielfältig: Die Medienberichte reichen von „Sex and Crime“-Faszination bis zu ... |mehr|

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Sexueller Missbrauch: Mensch oder Monster?

10.3.2010

Der kolportierte sexuelle Missbrauch im Reform-Internat Odenwaldschule im deutschen Bundesland Hessen sorgt für Empörung. Burschen und Mädchen wurden körperlich misshandelt und sexuell missbraucht. Wenige Themen irritieren unsere Gesellschaft so wie sexueller Missbrauch von Kindern. Kein anderes Thema ruft so radikale Reaktionen bei der Bevölkerung hervor. Allein schon beim Gedanken an ein ... |mehr|

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Nachgefragt: Strafe muss sein - muss Strafe sein?

8.10.2009

Strafe muss sein! Nur harte Strafen schrecken ab. Wer eingesperrt wird, hat es auch verdient. Würde NEUSTART diese Meinung vertreten, gäbe es unseren Verein nicht. Seit die ersten Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer ihre Arbeit aufgenommen haben, waren sie überzeugt davon, dass Strafe nur Sinn macht, wenn sie auch etwas Positives bewirkt. Diese Überzeugung hat sich gehalten - in 52 ... |mehr|

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Strafe und ihr Nutzen

23.7.2009

Die gesellschaftliche Reaktion auf Straftaten ist die Strafe. Nur, welche nützt wirklich etwas? Was bedeutet "nützen" in diesem Kontext? Welche Zielbilder haben wir, wenn wir eine Straftat mit staatlichen Zwangsmaßnahmen gegen den Täter beantworten? Aus der Frage „Welche Strafe nützt etwas?“ wird also schnell die zweite Frage „Wie definiert sich der Nutzen?“ ... |mehr|

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Kriminalitätsentwicklung - aus Sicht eines „Experten“

11.9.2008

Gegen Ende des Besuchs eines ehemaligen Klienten (Roman, 50 Jahre alt, hatte nach zwei Vorstrafen vor mehr als zwei Jahrzehnten einen schweren Raub begangen und war in Haft, seitdem aber ohne weitere strafrechtliche Auffälligkeiten) hat mich interessiert, wie ein ehemaliger Vorbestrafter die aktuelle kriminalpolitische Debatte erlebt. Bei der Frage nach Herabsetzung des Alters für ... |mehr|

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Nulltoleranz

19.3.2008

Statt Armut zu bekämpfen, werden die Armen bekämpft. Mit diesem repressiven Rezept reagieren die neokonservativen Denkfabriken in den USA auf die sozialen Folgen der neoliberalen Wirtschaftspolitik. Unter dem Schlagwort „Nulltoleranz" wird die soziale Unordnung, die auf Arbeitslosigkeit, prekäre Löhne und Sozialabbau zurückgeht, mit Polizei und Justiz bekämpft. Die Opfer des ... |mehr|

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Rache ist süß

27.2.2008

Rache ist süß, sagt der Volksmund. Und der Neurowissenschaftler gibt ihm recht. In einem Experiment zeigen de Quervain und seine Mitarbeiter: Bei einer Person, die das unfaire Verhalten einer anderen Person bestraft, wird im Gehirn (genau im dorsalen Teil des Striatums) ein Zellverband aktiviert, der sonst beim Verzehr von Süßspeisen reagiert! Es handelt sich um ein sogenanntes ... |mehr|

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Härtere Strafen oder Sozialarbeit?

6.2.2008

Ich selbst hatte bislang noch keine direkten Erfahrungen mit Jugendkriminalität. Allerdings war es lange Zeit Thema an meiner Schule (Gymnasium Franklinstraße 26 in Wien): Meine Klasse hat sich durch das Lesen von Büchern, das Gestalten von Plakaten und in einigen Workshops mit dem stets aktuellen Thema Jugendkriminalität befasst. In diesen Workshops wurde erklärt, wie es zu ... |mehr|

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Strafe pur sollte out sein

18.10.2007

Der Strafvollzug und NEUSTART haben vordergründig nicht dieselbe Mentalität. Das Einsperren ist ein Gegensatz zu dem Umgang mit Kriminalität, der im Leitbild von NEUSTART beschrieben ist: der Bearbeitung von Ursachen statt Abschreckung. In der „Nahaufnahme“ vom 14. Oktober 2007 beschrieb der Leiter der Justizanstalt Wien-Simmering und designierte Leiter der Justizanstalt ... |mehr|

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