Bewährungshilfe – Einfache Sprache

Die Bewährungshilfe ist eine Maßnahme, die Menschen unterstützt. Diese Maßnahme wird vom Gericht angeordnet.

Bewährungshilfe bekommt man normalerweise während einer Probezeit. Was eine Probezeit ist, steht weiter unten.

Eine Bewährungshelferin oder ein Bewährungshelfer begleitet Verurteilte oder Beschuldigte durch diese Zeit. Das soll sie davon abhalten, in Zukunft wieder etwas Verbotenes zu machen.

Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer arbeiten beim Verein NEUSTART. Sie haben eine besondere Ausbildung. Dort haben sie gelernt, wie man Menschen in schwierigen Situationen hilft.

Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer beraten Verurteilte und Beschuldigte. Sie helfen Ihnen zum Beispiel bei der Suche nach einer Wohnung oder Arbeit.

Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer müssen dem Gericht über die Betreuung berichten. Das müssen sie ein halbes Jahr nach dem Beginn der Betreuung und am Ende der Betreuung machen. Und das müssen sie immer dann machen, wenn es das Gericht verlangt, oder wenn etwas Besonderes passiert ist.

Bei einer Diversion müssen sie dem Gericht oder der Staatsanwaltschaft über die Betreuung berichten. Ansonsten sind sie „zur Verschwiegenheit verpflichtet“. Das heißt, sie dürfen anderen Personen nicht erzählen, worüber in der Betreuung geredet wurde.