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NEUSTART stellt Informationen auf dieser Website auch in einfacher Sprache zur Verfügung. Diese Informationen sind leicht zu finden und leicht zu verstehen. Nicht alle Texte sind so geschrieben. Aber es gibt solche Texte zu vielen wichtigen Themen. Wenn Sie dieses Zeichen sehen und darauf klicken, kommen Sie zu einem Text in einfacher Sprache.

Tipps für heikle Situationen

Wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger beschuldigt oder verurteilt wird, etwas Verbotenes gemacht zu haben, finden Sie hier viele Informationen und Antworten. Auch wenn Sie gerade aus dem Gefängnis kommen, finden Sie hier Informationen. Außerdem finden Sie hier Informationen, wenn Sie Opfer von Kriminalität geworden sind.

Online-Beratung

Die NEUSTART Online-Beratung hilft Ihnen. Sie beantwortet Ihre Fragen mit einem E-Mail. Füllen Sie bitte das Kontakt-Formular aus und schreiben Sie Ihre Frage in die Nachricht. Schreiben Sie auch dazu, in welchem Ort und Bundesland Sie wohnen. Es ist nicht notwendig, dass Sie Ihren Namen dazuschreiben. Wir antworten auch auf anonyme Anfragen.


Interview mit NEUSTART Geschäftsführer Dr. Christoph Koss

Anlässlich des Symposiums „100 Jahre Republik Österreich" sprach NEUSTART Geschäftsführer Dr. Christoph Koss über Meilensteine auf dem Weg zu einer rationalen Strafrechtspolitik. |mehr|

NEUSTART report 2021

 

Im NEUSTART report 2021 stellen wir die Bandbreite unserer Angebote vor und geben einen Einblick in die Themenbereiche, die uns als Verein NEUSTART 2021 bewegen.

 

Der NEUSTART report 2021 kann hier online durchgelesen oder als PDF runtergeladen werden.


Wir wünschen eine spannende Lektüre!

 

 

Stellungnahme des Netzwerks Kriminalpolitik zur Reform des Maßnahmenvollzugs

(Maßnahmenvollzugsanpassungsgesetz 2021)

 

Das Netzwerk Kriminalpolitik, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Justiz, Rechtsanwaltschaft, Sozialarbeit, Opfervertretung und Wissenschaft, begrüßt die geplante Reform des Maßnahmenvollzugs.

 

Die Notwendigkeit einer Neuerung samt deren Leitlinien wurden bereits im Jahre 2015 in einem umfassenden Diskussionsprozess erarbeitet und als Bericht der Arbeitsgruppe Maßnahmenvollzug an den damaligen Bundesminister für Justiz Wolfgang Brandstetter übermittelt. Darauf aufbauend gab es im Jahre 2017 einen Gesetzesentwurf samt Erläuterungen, der von der Strafrechtsprofessoren Helmut Fuchs und Peter Lewisch (Universität Wien) ausgearbeitet wurde. Wenn nun in einem ersten Teilpaket der Umsetzungsprozess endlich beginnt, wird dies vom Netzwerk Kriminalpolitik ausdrücklich befürwortet.

 

Das Netzwerk Kriminalpolitik hat eine ausführliche Stellungnahme zur Reform des Maßnahmenvollzugs verfasst, die hier nachgelesen werden kann.

 

 

Femizide: "Wir dürfen einfach nicht wegschauen!"

Betreuungsarbeit muss durch Zivilcourage ergänzt werden

 

Seit vielen Jahren setzen wir als Verein NEUSTART auf Gewalt-Prävention, begleiten Opfer zu Prozessen vor Gericht und arbeiten mit Tätern intensiv an Ursachen, Konsequenzen und Verantwortung. Auch Täterarbeit ist Opferschutz.

 

Unsere Geschäftsführung und Kolleginnen und Kollegen aus der Sozialarbeit und Verwaltung zeigen sich tief betroffen anlässlich des bereits elften Mordes an einer Frau in diesem Jahr. Bewährungshilfe für Straffällige und Prävention sind unsere Angebote, die dazu beitragen auch diese Form der Kriminalität in der Gesellschaft zu verringern.

 

1.275 laufende Betreuungen wegen häuslicher Gewalt

 

Bei unserer Arbeit mit Gewalttäterinnen und Gewalttätern orientieren wir uns an den Standards der opferschutzorientierten Täterarbeit. Das Angebot, insbesondere in der Betreuung gewaltbereiter Männer, wurde in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und professionalisiert. Opferschutzorientierte Täterarbeit, das heißt, die enge Vernetzung mit Gewaltschutzzentren, Einzelbetreuungen und 35 Antigewalttrainingsgruppen sind konkrete Maßnahmen zur Deeskalation bei häuslicher Gewalt. In solchen Fällen ist eine enge, abgestimmte Zusammenarbeit mit Justiz und Polizei sowie Opfer- und Gewaltschutzeinrichtungen von größter Bedeutung. Ganz wesentlich sind hier die sicherheitspolizeilichen Fallkonferenzen.

 

Das Gewaltschutzzentrum regt Bewährungshilfe und Anti-Gewalttraining bei Gericht an. Opferschutzorientierte Täterarbeit zeigt den Männern konstruktive Verhaltensalternativen zu Gewalt auf, begleitet sie engmaschig. Bei Gefahr in Verzug schalten wir als Verein NEUSTART die Behörden ein und informieren die Opferschutzeinrichtungen. Dabei legen wir in jeder Betreuung einen deutlichen Fokus auf die Verhinderung von Gewalt, setzen auf Verantwortungsübernahme und Verhaltensänderung der Täter. Strafe allein wirkt hier nicht. Jeder Fall von häuslicher Gewalt muss in eine verpflichtende Betreuung kommen. Verurteilungen ohne Weisung zur Therapie oder Bewährungshilfe lassen die Betreffenden mit ihrem Problem allein und sie haben daher eine erhöhte Rückfallsgefahr.

 

„Aus unserer über 60-jährigen Erfahrung wissen wir, dass konsequente Arbeit mit diesen Tätern ein wirksamer Opferschutz ist.", so Alfred Kohlberger, Geschäftsführer von NEUSTART.

 

Betreuung und Zivilcourage

 

„Es gibt hier kein Entweder-oder bei Opferhilfe und Täterarbeit: Opfer brauchen größtmögliche Unterstützung und Schutz. Gewalttäter müssen sich mit ihrer Tat, ihren zugrundeliegenden Haltungen und rigiden Verhaltensweisen auseinandersetzen, damit es zu keinen weiteren Opfern kommt", erläutert Dr. Christoph Koss, ebenfalls Geschäftsführer bei NEUSTART.


„Was wir aber auch brauchen, ist ein neues Bewusstsein in unserer Gesellschaft: Häusliche Gewalt ist kein Kavaliersdelikt. Wir dürfen keine Form von Gewalt in unserer Gesellschaft, bei unseren Nachbarn tolerieren. Die Zivilcourage von uns allen ist in hohem Ausmaß gefragt. Lieber einmal zu viel die Behörden informieren, als einmal zu wenig. Nicht wegschauen!"


"Wir brauchen eine gesellschaftlichen Grundhaltung, dass Gewalt gegen Frauen, ob als Hass im Internet, Stalking oder physische und psychische Misshandlung, nicht verharmlost oder toleriert wird. Das beginnt in der Prävention, etwa in Schulen, setzt sich in der Bewusstseinsbildung zur Mobilisierung von Zivilcourage fort und geht über psychosoziale Prozessbegleitung und Opferschutz bis hin zu opferschutzorientierter Täterarbeit.", meint Dr. Koss.

 

Der Originaltext wurde am 06.05.2021 als Presseaussendung veröffentlicht. Die OTS-Meldung kann hier nachgelesen werden.

 

 

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Gewaltschutz gelingt nur gemeinsam

Mord an Frauen, sogenannte Femizide, könnten durch bessere Vernetzung verhindert werden. Wenn Justiz, Polizei, Organisationen für Opferschutz und Täterarbeit, zusammenarbeiten. |mehr|

Bewährungsstrafen und überfüllte Gefängnisse

Sobald es Überlegungen gibt, den Strafvollzug zu verändern oder weiterzuentwickeln, kommt reflexartig der Ruf nach härteren Strafen. Fakt ist, dass trotz jahrelang sinkender Kriminalität die Zahl … |mehr|

Wertschätzung bei Hass im Netz?

„Sie gehören ja auch zu denen und als nächstes wollen Sie mir klarmachen, warum ich ein Trottel bin!" Nicht gerade der beste Einstieg in eine Betreuungsbeziehung beim Programm Dialog statt Hass, … |mehr|

Aktuelles aus den Bundesländern

01.06.2021

Seit vielen Jahren findet im Wien einmal jährlich eine interdisziplinäre Ringvorlesung an der Medizinischen Universität Wien währen der Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen" …


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24.03.2021

Opferschutzorientierte Täterarbeit wird in der Steiermark durch aktive, professionelle Vernetzung und durch Kooperation zwischen Opferschutzeinrichtungen, Polizei, Justiz, Verein für Männer und …


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25.02.2021

NEUSTART Niederösterreichbetreut jährlich in zehn Justizanstalten verteilt über das ganze Bundesland betreut über 600 Klientinnen und Klienten im Rahmen der Haftentlassenenhilfe.

 

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