Drei Fragen an … Sebastian Scherf

Sebastian Scherf vertritt die NEUSTART Belegschaft im Aufsichtsrat.

Wann und wie hat Sie Ihr beruflicher und oder privater Weg in den NEUSTART Aufsichtsrat gerührt?
Mein beruflicher, aber – durch den Charakter der Ehrenamtlichkeit in der Betriebsratsarbeit – auch privater Weg, führte mich im August 2026 in den NEUSTART Aufsichtsrat. Für den Verein NEUSTART bin ich als Sozialarbeiter aber bereits seit Februar 2018 tätig. Einer meiner Kollegen aus dem Betriebsratsgremium legte mit August 2026 sein Mandat zurück und kam so auch für den Platz als Delegierter in den Aufsichtsrat nicht mehr in Frage. Diesem Umstand verdanke ich die Möglichkeit, mich noch bis zum Ende meiner Betriebsratsperiode in dieser verantwortungsvollen Position zu engagieren.

Was bedeutet Ihr Engagement bei NEUSTART für Sie persönlich?
Mein Engagement bei NEUSTART ist für mich auf zweierlei Ebenen bedeutsam. Zum einen ist es meine Tätigkeit als Sozialarbeiter in verschiedenen Leistungsbereichen des Vereins, die mir (fast) immer große Freude bereitet und mir viel Lernwilligkeit und Flexibilität abverlangt, was nicht immer einfach ist, aber für mich einen unverzichtbaren Teil dieser Tätigkeit darstellt. Zum anderen ist es die Arbeit als Betriebsrat und mittlerweile als Delegierter in den Aufsichtsrat, die in einer politisch und budgetär herausfordernden Zeit eine gewisse Verantwortung mit sich bringt. Zusammen bilden diese Tätigkeiten ein spannendes und erfüllendes Arbeitsfeld, das mir viel Freude bereitet und mich oft auch herausfordert.

Welche Anekdote, welches prägende Ereignis verbindet Sie mit NEUSTART? Gibt es einen Anlass, der sie besonders berührt, bewegt oder beschäftigt hat?
Besonders bewegend finde ich in meiner Tätigkeit als Sozialarbeiter, dass es auch unter oft schwierigen Umständen möglich ist, mit Klient:innen eine stabile und vertrauensvolle Arbeitsbeziehung zu bilden. Das ist für mich auch besonders in der Arbeit mit Gruppen in Form der Anti-Gewalt-Trainings relevant. Auch in diesem hochschwelligen Rahmen laufen oftmals gemeinsame Reflexionsprozesse, die ich sehr besonders finde. Im Rahmen meiner Tätigkeit als Betriebsrat erfüllt es mich besonders, wenn durch vermittelnde Arbeit ein Beitrag zur Lösung von Konflikten geleistet werden kann, dies insbesondere für die Einrichtung Steiermark, für die ich örtlich zuständig bin.

Über die/den Autor:in

Laura Roth ist seit 2019 Teil des Kommunikations-Teams des Vereins NEUSTART. Ihre Schwerpunkte sind die interne Kommunikation und unsere Newsletter. In unserer Serie #TeamNEUSTART holt sie regelmäßig Kolleg:innen aus ganz Österreich vor den Vorhang

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