Drei Fragen an … Maria Katharina Moser

Maria Katharina Moser ist evangelische Pfarrerin, Sozialethikerin und Direktorin der Diakonie Österreich.

Wann und wie hat Sie Ihr beruflicher und/oder privater Weg in den NEUSTART Aufsichtsrat geführt?
Die Antwort ist recht nüchtern und einfach: Ich wurde gefragt. Und ich habe gerne Ja gesagt. Zum einen in meiner Funktion als Direktorin der Diakonie Österreich: Wir erleben, dass die Situation für Hilfs- und Sozialorganisationen immer enger wird, finanziell und gesellschaftspolitisch. Da ist es gut, richtig und wichtig, dass Sozialorganisationen zusammenrücken und sich gegenseitig unterstützen. In diesem Fall eben durch Tätigkeit im Aufsichtsrat. Zum anderen habe ich auch persönlich gerne Ja gesagt, weil ich die Haltung von NEUSTART teile: Jede:r soll neu starten können, gerade dann, wenn sie:er in der Vergangenheit Schuld auf sich geladen hat.

Was bedeutet Ihr Engagement bei NEUSTART für Sie persönlich?
Als Theologin und Pfarrerin bin ich davon überzeugt, dass Menschen umkehren und sich ändern können. Dafür brauchen sie eine Chance – und Unterstützung. Diese bietet NEUSTART.

Welche Anekdote, welches prägende Ereignis verbinden Sie mit NEUSTART? Gibt es einen Anlass, der Sie besonders berührt, bewegt oder beschäftigt hat?
Besonders berührt mich ein Satz, mit dem NEUSTART sein Menschenbild beschreibt – er entspricht zutiefst dem christlichen Menschenbild: „Wir ächten die Tat, aber achten den Menschen.“

Über die/den Autor:in

Laura Roth ist seit 2019 Teil des Kommunikations-Teams des Vereins NEUSTART. Ihre Schwerpunkte sind die interne Kommunikation und unsere Newsletter. In unserer Serie #TeamNEUSTART holt sie regelmäßig Kolleg:innen aus ganz Österreich vor den Vorhang

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