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Tipps für heikle Situationen

Wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger beschuldigt oder verurteilt wird, etwas Verbotenes gemacht zu haben, finden Sie hier viele Informationen und Antworten. Auch wenn Sie gerade aus dem Gefängnis kommen, finden Sie hier Informationen. Außerdem finden Sie hier Informationen, wenn Sie Opfer von Kriminalität geworden sind.

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Zehn Gebote guter Kriminalpolitik

Zehn Gebote guter Kriminalpolitik

Das Netzwerk Kriminalpolitik hat zehn Punkte erarbeitet, an denen sich gute Kriminalpolitik orientieren soll.

Autorinnen und Autoren

in alphabetischer Reihenfolge

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Gute Kriminalpolitik ist rationale Kriminalpolitik.

Sie schützt Menschen und Rechtsgüter und vermittelt Verständnis für maßvolle und differenzierte Reaktionen sowie für die nötigen Kosten des Rechtsstaates.

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Grund- und Menschenrechte bilden den Maßstab und die Grenzen des Strafrechts.

Niemand, auch nicht, wer gegen die Strafgesetze verstößt, verliert das Recht auf ein Leben in Würde und in Grundsicherung.

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Die beste Kriminalpolitik liegt in einer guten Sozial- und Wirtschaftspolitik.

Kriminalpolitik soll nicht von Mängeln in anderen Politikfeldern, insbesondere in der Bildungs-, Sozial- und Wirtschafts-, Gesundheits-, Migrations- und Integrationspolitik ablenken. Sie kann deren Mängel und Versäumnisse nicht kompensieren.

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Kriminalpolitik befasst sich ausschließlich mit dem Kernbereich gesellschaftlicher Normen.

Strafrechtliche Sanktionen sind in ihrer Normierung sowie als Reaktion im Einzelfall maßvoll und verhältnismäßig einzusetzen.

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Kriminalpolitik hat die Unabhängigkeit der Rechtsprechung zu respektieren und zu sichern.

Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte müssen frei sein von parteipolitischem Einfluss.

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Angemessene strafrechtliche Reaktionen müssen besonderen Bedürfnissen, insbesondere von jungen und psychisch kranken Straffälligen Rechnung tragen

sowie sämtliche Konsequenzen und Sanktionsfolgen auf strafbares Verhalten einbeziehen.

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Die Kriminalpolitik wendet sich den Opfern strafbarer Handlungen zu und respektiert sie als diejenigen Personen, die am intensivsten von Straftaten betroffen sind.

Die Bedürfnisse von Opfern nach Achtsamkeit und Unterstützung sind in allen Phasen der Strafverfolgung zu respektieren.

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Ziel des polizeilichen Handelns ist es, das Zusammenleben von Menschen, Bevölkerungsgruppen und Organisationen in Sicherheit und Freiheit im Rahmen des Rechtsstaates zu ermöglichen.

Die Polizei bietet gefährdeten und von Straftaten betroffenen Personen Schutz und Unterstützung.

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Bereits im Rahmen des Strafverfahrens soll eine Reaktion auf die Straftat mit dem Ziel der Re-Integration in die Gesellschaft erwogen oder eingeleitet werden.

Sollen die grund- und menschenrechtlichen Standards gewährleistet werden, brauchen Strafverfahren Zeit.

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Die Praxis des Strafvollzugs ist ein Gradmesser für die menschenrechtliche Reife einer Gesellschaft.

An den Strafvollzug sind Resozialisierungsansprüche zu stellen, die jedoch nicht unrealistisch sein dürfen.

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ENDE FAQ

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