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Tipps für heikle Situationen

Wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger beschuldigt oder verurteilt wird, etwas Verbotenes gemacht zu haben, finden Sie hier viele Informationen und Antworten. Auch wenn Sie gerade aus dem Gefängnis kommen, finden Sie hier Informationen. Außerdem finden Sie hier Informationen, wenn Sie Opfer von Kriminalität geworden sind.

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Punktation des Netzwerks Kriminalpolitik

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Das Netzwerk Kriminalpolitik, zu dem auch NEUSTART gehört, hat – angesichts der laufenden Regierungsverhandlungen – eine Punktation verfasst, die sich an die politisch Verantwortlichen richtet. Eine zentrale Aussage dieses Dokuments, das gemeinsam von Expertinnen und Experten verschiedener Organisationen verfasst wurde, ist, dass das Staatswesen nur dauerhaft funktionieren kann, wenn seine Organe über ausreichende Mittel verfügen, um ihre Aufgaben wahrzunehmen. Die Justiz ist kein Selbstzweck, ihre Ausstattung mit den notwendigen Ressourcen ist Voraussetzung für die Sicherung der Qualität. Neben der Ressourcenfrage befasst sich das gemeinsame Papier auch mit einer notwendigen Stärkung der Möglichkeiten der Justiz, Öffentlichkeits- und Medienarbeit durchzuführen. Die Punktation regt darüber hinaus eine Verbesserung der Qualität der Gesetzgebung an. Außerdem wird eine Optimierung der Datengrundlagen der Strafrechtspflege gefordert. Eine evidenzbasierte Kriminalpolitik braucht solide und aussagekräftige Rechtspflegestatistiken. Weitere Punkte befassen sich mit der Reform des Haupt- und Rechtsmittelverfahrens, dem Opferschutz, der integrativen Ausgestaltung des Strafvollzugs, im Sinne einer verbesserten Resozialisierung, und der überfälligen Reform des Maßnahmenrechts.

 

Das Netzwerk Kriminalpolitik besteht aus der Vereinigung der Österreichischen Richterinnen und Richter, dem Österreichischen Rechtsanwaltskammertag, der Vereinigung Österreichischer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, Weisser Ring, NEUSTART, Univ.-Prof. Dr. Alois Birklbauer (Institut für Strafrechtswissenschaften, JKU Linz), Univ.-Prof. Dr. Christian Grafl (Institut für Strafrecht und Kriminologie der Universität Wien) und dem Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie.

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