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Tipps für heikle Situationen

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NEUSTART SAFTLADEN

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CORONOLOGIE (MÄRZ 2020 - JANUAR 2021)

 

März 2020

Der reguläre Betrieb mit Veranstaltungen findet statt (z.B. der regelmäßig stattfindende Flohmarkt), auch das Programm für April wird fixiert

 

9. - 13. März 2020

Händewaschen und -desinfizieren wird beim Betreten des Saftladens zur Pflicht, Händeschütteln ist nicht mehr erlaubt


13. März 2020

Die Regierung kündigt Maßnahmen an, es wird sehr individuell versucht, die Informationen für unsere Gäste verständlich zu machen und Gerüchte von Fakten zu unterscheiden, die Angst unserer Gäste wächst zusehends

 

16. März 2020

Lockdown in Österreich – Salzburg steht still

 

Der Saftladenbetrieb wird auf Journaldienst umgestellt – niemand weiß genau wie gefährlich die Situation ist oder werden wird

 

Der Eintritt in den Saftladen ist nur mehr Einzeln möglich, nur mehr unaufschiebbare, absolut notwendige Dinge werden mit den Gästen bearbeitet


Ein schneller Kaffee, Duschen, die Versorgung aus der Kleiderkammer, Wäschewaschen und bei Not auch Versorgung mit Essen bleiben möglich


Die Planung einer Essensausgabe läuft an


Die Barber Angels (professionelle Frisöre und Frisörinnen) sagen Termine bis auf Weiteres ab, sie versorgen uns dafür großzügig mit Lebensmittelspenden


Generell steigt die Spendenbereitschaft durch die Salzburger Bevölkerung und sprengt beinahe die Lagerkapazitäten


21. April 2020

Der Saftladen kann neben den bestehenden Leistungen wieder Essen anbieten – to go und gratis - aus der Schulküche vom Campus Gnigl, abgeholt und transportiert von Saftladenmitarbeiterinnen und -mitarbeitern und finanziert vom Land Salzburg


23. April 2020

Mund-Nasen-Schutz (MNS) ist im Saftladen Pflicht und nicht mehr als drei Personen dürfen sich gleichzeitig in den Räumen befinden


Im Außenbereich müssen die Gäste auf Einlass warten, mit Bodenmarkierungen und durch sozialarbeiterische Intervention kann der notwendige Abstand gesichert werden


Der Aufenthalt wird, wegen des Andranges, zeitlich auf ca. 15 Minuten ohne Konsumationszwang oder speziellem Anliegen begrenzt - das Verständnis seitens der Gäste dafür ist erstaunlich hoch, die Solidarität zwischen den Bedürftigen ist spürbar


Die Zahl der Gäste und die Notwendigkeit von Beratungen, Telefonaten und Entlastungsgesprächen steigt ziemlich - bis Mitte Mai erhöht sich die Zahl der Besuchskontakte inklusive jener Personen, die sich ihr Essen bei uns abholen auf über 60 Personen pro Tag, fallweise auch über 70


15. Mai 2020

Re-Opening des Saftladens: Mund-Nasen-Schutz im Innenbereich, Händedesinfektion und Sitzplätze analog zur Gastroregelung sind Pflicht


Kurzzeitig wird analog zu den Gastroregeln die MNS-Pflicht aufgehoben, nur mehr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen Masken


2. September 2020

Ein positiver Corona-Fall in kooperierenden Organisationen wird bekannt, der MNS-Schutz muss wieder verpflichtend eingeführt werden für unsere Gäste


Eingangskontrollen mit Fiebermessen und gezielte Fragen nach Beschwerden, sowie nach Kontakten zu positiv getesteten Personen werden durchgeführt, Telefonlisten der Gäste werden angelegt, um Informationen schnellstmöglich weitergeben zu können


Die Behörde wird über unsere Maßnahmen informiert, wir bekommen Anerkennung für unser rasches Reagieren


Oktober 2020

Die Hygienemaßnahmen gelten weiterhin, auch das Tragen eines MNS, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können und sollen mit FFP2 Masken arbeiten, die NEUSTART zur Verfügung stellt


November 2020

Die Zahlen steigen – Ausgangssperren werden angekündigt, der nächste Lockdown zeichnet sich ab


17. November 2020

Lockdown Tag 1 – Die Regelungen werden wieder verschärft:
Nur Notbetrieb


Nur eine Person am Tisch, die Personenzahl durch Tische reguliert, die Gäste geben ihre Telefonnummer bekannt und es werden Anwesenheitslisten geführt


Die Verweildauer richtet sich nach der Notwendigkeit einen Rückzugsort zu haben (Wohnungslose und Personen in Notunterkünften haben den Vorzug), trotzdem nicht länger als notwendig


Der Betrieb wird unter den gegebenen Umständen so normal als möglich gestaltet, um die deutlich erkennbare Verunsicherung vieler Gäste nicht zu steigern


Die Gäste halten sich gut an die Vorgaben, die Verweildauer reguliert sich zum Teil sehr gut selbst, häufige Besucherwechsel müssen unter Kontrolle gehalten werden - der Beratungsbedarf ist groß aber auch die Frage nach dem wie es weitergehen wird


Dezember 2020

Weihnachtsgeschenke für die Gäste werden vorbereitet - unsere, zum Teil langjährigen, Spender und Spenderinnen bringen ihre Weihnachtsspenden vorbei


Kurzzeitig öffnet der Handel wieder, Massentests und die Frage ob man sich daran beteiligen soll, werden intensiv im Saftladen diskutiert


Immer wieder erfahren wir von Infektionsfälle in kooperierenden Einrichtungen, die entsprechende Vernetzung funktioniert gut


21. Dezember 2020

Corona-Fall im Saftladen - alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Zivildiener tragen zu diesem Zeitpunkt bereits verpflichtend FFP2 Masken - trotzdem kommt es in der Woche vor Weihnachten zu Infektionen bei einer Mitarbeiterin und allen drei Zivildienern, der Saftladen wird geschlossen


Alle Gäste, die sich möglicherweise im selben Zeitraum infiziert haben wie die Mitarbeiterin und die Zivildiener, werden telefonisch informiert und dringend ersucht, auf die bekannten Krankheitssymptome zu achten


Die Saftladenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter werden als Kontaktpersonen der Kategorie II eingestuft, dennoch wird der reguläre Betrieb für die Dauer der Quarantäne der infizierten Personen eingestellt und in den Weihnachtswochen der bewährte Journaldienst aktiviert


Die Weihnachtspakete werden von den verbliebenen, negativ getesteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorbereitet und ein Gabentisch wird aufgestellt


Unsere Gäste können sich am 24. Dezember Geschenke abholen, ein Aufenthalt im Saftladen ist nicht möglich.


Es wurden keine Folgeinfektionen unter den Gästen bekannt


4. Jänner 2021

Der Saftladen wird wieder geöffnet

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