Cookies akzeptieren
Wir verwenden Cookies für eine optimale Nutzererfahrung, Media Sharing und um Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr darüber erfahren

Tipps für heikle Situationen

Wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger beschuldigt oder verurteilt wird, etwas Verbotenes gemacht zu haben, finden Sie hier viele Informationen und Antworten. Auch wenn Sie gerade aus dem Gefängnis kommen, finden Sie hier Informationen. Außerdem finden Sie hier Informationen, wenn Sie Opfer von Kriminalität geworden sind.

Online-Beratung

Die NEUSTART Online-Beratung hilft Ihnen. Sie beantwortet Ihre Fragen mit einem E-Mail. Füllen Sie bitte das Kontakt-Formular aus und schreiben Sie Ihre Frage in die Nachricht. Schreiben Sie auch dazu, in welchem Ort und Bundesland Sie wohnen. Es ist nicht notwendig, dass Sie Ihren Namen dazuschreiben. Wir antworten auch auf anonyme Anfragen.

NEUSTART Fallgeschichte aus Kärnten

Zurück zur Übersicht

 

Frau T. ist 20 Jahre alt und wohnt in einer Krisennotschlafstelle, als sie nach einem Diebstahldelikt zu NEUSTART Kärnten kommt, um gemeinnützige Stunden abzuleisten.

 

 

Sie hatte gemeinsam mit Freunden einen Automaten in einem Selbstbedienungsladen mit regionalen Biolebensmitteln aufgebrochen und daraus Lebensmittel gestohlen. Da Frau T. den angerichteten finanziellen Schaden im Selbstbedienungsladen wiedergutmachen konnte, bekam sie bei Gericht 80 Stunden gemeinnützige Leistungen angeordnet, um so eine Eintragung ins Strafregister zu vermeiden.


Gemeinsam mit ihrer Betreuerin bei NEUSTART Kärnten besprach Frau T. ihr Delikt und den Sinn der gemeinnützigen Leistung, die sie nun zu erbringen hatte. Sie wurde von NEUSTART zum Verein Westbahnhoffnung in Villach vermittelt, der sich um obdachlose und beschäftigungslose Menschen kümmert. Es gibt dort kostenloses Essen, Lebensmittel, Kaffee, Kleider, kurzfristige Arbeits- und Wohnmöglichkeiten.


Frau T. konnte durch ihre Arbeit im Verein Menschen unterstützen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Sie übernahm Verantwortung für ihre Tat und leistete gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. Da sich Frau T. selbst immer wieder in schwierigen Lebenssituationen wiederfand, zeigte sie sich bei der gemeinnützigen Arbeit umso engagierter. Die angeordneten 80 Stunden absolvierte sie beispielhaft.


Frau T. hat ihre Chance genützt. Sie hat inzwischen wieder einen fixen Arbeitsplatz gefunden und ist bemüht, in Zukunft straffrei zu leben.

powered by webEdition CMS