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Tipps für heikle Situationen

Hier finden Sie viele Informationen und Antworten, wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger von Ihnen einer kriminellen Handlung beschuldigt oder verurteilt wurde, wenn Sie gerade aus der Haft entlassen worden sind oder wenn Sie Opfer von Kriminalität geworden sind.

Online-Beratung

Sie können alle Ihre Fragen an die NEUSTART Online-Beratung stellen. Bitte erklären Sie kurz den Hintergrund Ihrer Frage und geben Sie den Wohnort und das Bundesland an. Es ist nicht notwendig, dass Sie Ihren Namen angeben – wir antworten auch gerne auf anonyme Anfragen.

Dipl.-Ing. Josef Pröll, Generaldirektor Leipnik-Lundenburger, Kuratorium des Vereins NEUSTART

 

Anlässlich „40 Jahre VBSA" im Oktober 1997:

 

„Kinder- und Jugenddelinquenz findet oft im öffentlichen Raum und dort in Gruppen statt. Deswegen haben gewaltpräventive Maßnahmen in der direkten Lebenswelt junger Menschen einen hohen Stellenwert. Ein auf diese Weise verstandener partizipativer Präventionsansatz nimmt das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung ernst und grenzt irrationale Kriminalitätsfurcht ein. Das ist auch im Sinne des Opferschutzes von größter Bedeutung: der Schwerpunkt ist auf Prävention zu legen: Straffälligkeit verhindern, bevor sie entsteht. Auch in der täterorientierten Sozialarbeit wird dem Opfer und der Wiedergutmachung des erlittenen Leids in der Betreuung ein hoher Stellenwert beigemessen. Verantwortungsübernahme, Normverdeutlichung, Wiedergutmachung und Opferempathie sind wichtige Arbeitsprinzipien und Ziele, die Haltungs- und Einstellungsänderungen bei den Tätern bewirken sollen. Der Leitgedanke der wiedergutmachenden Gerechtigkeit ist im Tatausgleich und bei der Vermittlung Gemeinnütziger Leistungen im Besonderen verwirklicht. Die Erfahrungen mit dem Tatausgleich bei Gewaltdelikten, wo es Täter wie Opfer gibt, zeigen, dass dieser Methode eine hohe präventive Wirkung hat und gerade bei jugendlichen Gewalttätern in vermehrtem Maß eingesetzt werden sollte."

 

 

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