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Tipps für heikle Situationen

Hier finden Sie viele Informationen und Antworten, wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger von Ihnen einer kriminellen Handlung beschuldigt oder verurteilt wurde, wenn Sie gerade aus der Haft entlassen worden sind oder wenn Sie Opfer von Kriminalität geworden sind.

Online-Beratung

Sie können alle Ihre Fragen an die NEUSTART Online-Beratung stellen. Bitte erklären Sie kurz den Hintergrund Ihrer Frage und geben Sie den Wohnort und das Bundesland an. Es ist nicht notwendig, dass Sie Ihren Namen angeben – wir antworten auch gerne auf anonyme Anfragen.

Dr. Thomas Klestil (1932-2004), Bundespräsident (1992-2004)



Grußbotschaft anlässlich „40 Jahre VBSA“ im Oktober 1997:

„...Ich weiß, wie viele Landsleute trotz unseres dichten sozialen Netzes immer wieder in unverschuldete Notlagen geraten, aber auch, wie schwer es all jene haben, wieder in die Normalität und Akzeptanz unserer Gesellschaft zurückzufinden, die einmal mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Genau in diesem Bereich sind seit nunmehr 40 Jahren die Bewährungshelfer aktiv. Sie bilden ein Netz sozialer Spezialeinsatzgruppen, die überall dort am Werk sind, wo individueller Beistand, sachkundige Beratung und persönliche Zuwendung geleistet werden müssen.
Zumeist geht es um die Überwindung tief eingewurzelter pauschaler Vorurteile und um die fatale Mechanik, von der straffällig Gewordene auch dann erfasst bleiben, wenn sie ihre Strafe längst verbüßt haben. Hier mit Zivilcourage und tatkräftigem Engagement zur Verfügung zu stehen und unermüdlich zu vermitteln, an die Menschlichkeit der einen zu appellieren und dabei ein hohes Maß an Vertrauen zu den andere aufzubringen, für die man sich einsetzt, das zeichnet jeden Einzelnen von Ihnen aus, egal ob Sie haupt-, nebenberuflich oder ehrenamtlich tätig sind.
Ich bitte Sie, diesen schweren, aber auch erfüllenden Dienst an den Ausgegrenzten unserer Gesellschaft weiterhin mit Energie und Tatkraft zu leisten, und ich freue mich mit Ihnen über jeden, der sich mit Ihrer Hilfe bewährt und wieder in das normale Leben zurückkehren kann. Dem Vorstand des Vereins danke ich für die zielstrebige Aufbau- und Koordinationsarbeit, die in den vergangenen Jahrzehnten geleistet wurde. Insbesondere auch für die erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit, wie gerade sie dazu beiträgt, die Vorurteile als Haupthindernis der Resozialisierung zu beseitigen."

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