Cookies akzeptieren
Wir verwenden Cookies für eine optimale Nutzererfahrung, Media Sharing und um Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr darüber erfahren

Tipps für heikle Situationen

Wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger beschuldigt oder verurteilt wird, etwas Verbotenes gemacht zu haben, finden Sie hier viele Informationen und Antworten. Auch wenn Sie gerade aus dem Gefängnis kommen, finden Sie hier Informationen. Außerdem finden Sie hier Informationen, wenn Sie Opfer von Kriminalität geworden sind.

Online-Beratung

Die NEUSTART Online-Beratung hilft Ihnen. Sie beantwortet Ihre Fragen mit einem E-Mail. Füllen Sie bitte das Kontakt-Formular aus und schreiben Sie Ihre Frage in die Nachricht. Schreiben Sie auch dazu, in welchem Ort und Bundesland Sie wohnen. Es ist nicht notwendig, dass Sie Ihren Namen dazuschreiben. Wir antworten auch auf anonyme Anfragen.

Blog und Diskussion

Stadtteile ohne Partnergewalt österreichweit

Mag. Bernhard Glaeser - 8.7.2021 11:08

Anläuten und um Milch fragen, wenn es in der Nachbarwohnung Gewalt gibt: Das ist einer von vielen Tipps, den das Projekt Stadtteile ohne Partnergewalt gibt. Das Projekt unterstützt Zivilcourage und zeigt, was jede und jeder tun kann. Damit wird signalisiert: Ich bin aufmerksam und reagiere bei Gewalt.

 

Stadtteile ohne Partnergewalt, kurz StoP, wurde 2019 im Wiener Bezirk Margareten gestartet, koordiniert vom Verein autonome österreichische Frauenhäuser. In einigen deutschen Städten läuft das Projekt bereits länger. Mit dem am Gemeinwesen orientierten Projekt sollen Haltungen dahingehend verändert werden, dass sich Betroffene von häuslicher Gewalt, also meist Frauen und Kinder, nicht mehr aus Angst und Scham verstecken müssen. Nachbarinnen und Nachbarn werden gestärkt und ermutigt, mehr aufeinander zu achten und statt wegzuhören oder wegzuschauen etwas zu tun und Positives zu bewirken.

 

Die Aktivitäten von StoP sind breit gestreut: Das Herzstück sind die „Frauentische" und „Männertische", wo interessierte Menschen gemeinsam überlegen, was sie gegen häusliche Gewalt tun können. Flyer in verschiedenen Sprachen werden bei persönlichen Gesprächen an Hausparteien verteilt, Infostände in Parks organisiert oder Demonstrationen veranstaltet, um Bewusstsein zu schaffen und mehr Aufmerksamkeit für Gewaltprävention und Opferhilfe zu erreichen. Aus einem Ideenwettbewerb für Statements von Männern gegen Partnergewalt: „Ein souveräner Mann hält sich unter Kontrolle und nicht seine Partnerin".

 

NEUSTART unterstützt dieses Projekt, weil die Verhinderung von Partnergewalt für NEUSTART ein wichtiges Thema ist. Bei unserer opferschutzorientierten Arbeit mit Tätern wird die Opferperspektive eingebracht. Im Idealfall findet ein Austausch zwischen Täterarbeits- und Opferschutzorganisation statt. Wir gratulieren deshalb dem Projekt Stadtteile ohne Partnergewalt herzlich dazu, dass der Ausbau auf elf weitere Standorte in Österreich beschlossen wurde. Diese Arbeit hilft, mehr Sensibilität in der Bevölkerung für das Problem häuslicher Gewalt zu schaffen und so künftige Gewalt zu verhindern.

 

Mag. Bernhard Glaeser ist Leiter des Zentralbereichs Sozialarbeit von NEUSTART

 

Webtipp: https://stop-partnergewalt.at

 

 

Zurück zur Übersicht

Zu diesem Beitrag gibt es |1 Kommentar|

Ihre Meinung zählt

Wir freuen uns über Ihren Kommentar zu diesem Blogeintrag

Kommentare zu diesem Beitrag:

killspure schrieb am 21.07.2021 13:33

Como se llamo esto i am from SPAIN.

I registered a lot time ago. Can i see this web without adblocer?

thanks )

powered by webEdition CMS