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Blog und Diskussion

Menschenrecht: Gewaltschutz für Frauen

- 14.12.2016 06:53

Am internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2016 wurde von der Österreichischen Liga für Menschenrechte der Menschenrechtsbefund 2016 präsentiert. In einer umfassenden Analyse wurde auf gravierende Defizite im Umgang mit Menschenrechten hingewiesen.

 

Gewalt gegen Frauen ist auch 20 Jahre nach Einführung des Gewaltschutzgesetzes ein unterschätztes Thema. Zurzeit findet die Kampagne „Eine von Fünf – 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ statt. Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt und erfordert eine passende Reaktion des Staates. Oberstes Ziel ist die Herstellung von Schutz für das Opfer und die Verhinderung von neuerlichen Straftaten.

 

Für Delikte nicht chronifizierter Gewalt bietet der Tatausgleich seit vielen Jahren eine gute Variante. Im Tatausgleich stehen die Bedürfnisse des Opfers im Mittelpunkt. Ziel ist die Verantwortungsübernahme samt Schadenswiedergutmachung des Täters. NEUSTART arbeitet nach den Prinzipien opferschutzorientierter Täterarbeit eng mit Gewaltschutzzentren und Opferschutzeinrichtungen zusammen.

 

Die Wissenschaft belegt, dass multi-institutionelle Zusammenarbeit im Sinne der Opfer aber auch der Täter notwendig ist, um neuerlichen Gewalttaten zu verhindern. Verbesserte Vernetzung und verstärkte Kooperation alleine wird aber noch nicht ausreichen, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Von allen Seiten bedarf es der Aufklärungsarbeit und Unterstützung für Betroffene; vor allem für Frauen, die unzureichend geschützt sind. Menschenrecht geht uns alle an. Wir dürfen nicht zögern, darauf hinzuweisen und die Umsetzung aktiv zu unterstützen.

 

Nikolaus Tsekas ist Leiter von NEUSTART Wien 1

 

 

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