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Blog und Diskussion

Opferschutzorientierte Täterarbeit

Mag. Bernhard Glaeser - 7.10.2015 06:54

Schon länger arbeiten Täter- und Opferbetreuungseinrichtungen eng zusammen, um vor allem im Bereich häuslicher Gewalt den Opferschutz zu verbessern. Mitten in diese Arbeit platzte die Amokfahrt in Graz im Frühsommer 2015: Ein weggewiesener Mann fuhr mit seinem Auto Amok, verletzte und tötete mehrere Menschen. Trotz anderer aktueller Themen blieb die Politik beim Thema Täterarbeit und Opferschutz und forcierte eine ressortübergreifende Initiative. Für 5. Oktober 2015 beriefen Innenministerin Mikl-Leitner und Frauenministerin Heinisch-Hosek ein Symposium ein, um gemeinsam stärker in der Gewaltprävention im häuslichen Bereich zu werden. Und das, obwohl die Zahl der Tötungsdelikte im häuslichen Bereich letztes Jahr einen historischen Tiefstand erreicht hat, wie General Franz Lang betonte. „Ziel ist es, die psychologische Betreuung weiter zu verbessern, um Gefährder oder Täter anzusprechen und aus der Gewaltspirale zu bringen. Denn wo Gewalt totgeschwiegen wird, wächst sie“, so das klare Statement der Innenministerin.


Es geht um die Vernetzung von Expertinnen und Experten; und um die Entwicklung flächendeckend wirksamer Konzepte, um Opferschutz und die Arbeit mit Gefährdern zu vernetzen. Es geht um opferschutzorientierte Täterarbeit mit gegenseitigem Austausch, um Sicherheit zu planen und zu optimieren. Der Startschuss war eine deutliche Willensbekundung. Nun sollen Expertentreffen folgen, um nachhaltig wirksame Konzepte zu entwickeln.


Auch NEUSTART war zur Präsentation seiner Erfahrungen zum Symposium eingeladen. Wir wollen unser Fachwissen zu diesem Thema in die Entwicklung guter Konzepte einbringen. Gern sind wir ein verlässlicher Partner der Politik, wenn es darum geht, langfristige Verbesserungen vernünftig zu planen und gut vernetzt umzusetzen.


Mag. Bernhard Glaeser ist Leiter des Zentralbereichs Sozialarbeit bei NEUSTART



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Zu diesem Beitrag gibt es |1 Kommentar|

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Kommentare zu diesem Beitrag:

O schrieb am 15.10.2015 08:21

„Nichts kann den Menschen mit der rich-
tigen geistigen Haltung davon abhalten,
sein Ziel zu erreichen; nichts auf der Welt
kann dem Menschen mit der falschen
Haltung helfen.“
Die Probleme unserer Zeit werden immer größer, die Politiker zugleich zunehmend unfähiger, Der Aufbau eines Überwachungsstaates und die besorgniserregende Einschränkung der Freiheit durch immer schärfere Gesetze sind ein Teil der Methoden, die Gesellschaft durch Angst zu beherrschen.
Ein seltsames Ding, unsere Strafe! Sie reinigt nicht den Verbrecher, sie ist kein Abbüßen: im Gegenteil, sie beschmutzt mehr als das Verbrechen selber.
(Friedrich Nietzsche)
mfg