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Blog und Diskussion

Straftat, Verantwortung, Respekt

Dr. Johannes Bernegger - 16.4.2014 10:06



Uli Hoeneß; Mehmet K.; Thomas E.; Kevin S.: Was verbindet diese Menschen?


Sie haben eine Straftat begangen.

Sie wurden verurteilt.

Sie haben kein Rechtsmittel eingelegt.

Sie leisten Schadenersatz.

Sie haben sich entschuldigt und den Grundstein für ein straffreies Leben gelegt.


Was trennt sie? Der ausgesprochene Respekt der deutschen Bundeskanzlerin.




Dr. Johannes Bernegger ist Leiter von NEUSTART Salzburg

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Zu diesem Beitrag gibt es |2 Kommentare|

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Kommentare zu diesem Beitrag:

Johannes Bernegger schrieb am 20.11.2014 15:44

Drohungen, insbes. gefährliche Drohungen im Sinne das Strafgesetzbuches sind so wie andere strafbare Handlungen im Saftladen nicht erlaubt und werden nicht geduldet. Die Mitarbeiterinnen des Saftladen reagieren darauf - wenn sie es wahrnehmen können - mit Maßnahmen die in der Hausordnung festgelegt sind. Hausverbot und polizeiliche Anzeige können die Folge sein.
Es gibt keine "kriminelle Spezelwirtschaft" zwischen "Stammgästen" und Saftladenmitarbeitern, allerdings zum Teil langjährige intensive Kontakte, Beratungs- und Betreuungsbeziehungen, die in den Teamsitzungen und Supervisionen reflektiert werden.
Der Vorwurf einer kriminellen "Haufenbildung" ist ebenso unzutreffend.
Konkrete Beschwerden nimmt aber der zuständige Abteilungsleiter sowie ich als Einrichtungsleiter gerne entgegen.

Christian L. schrieb am 07.05.2014 14:52

Sehr geehrter Hr. Dr. Bernegger!
als Deutscher EU Bürger in Österreich lebend, frage ich mich schon ob Sie als Leiter von Neustart Sbg keine anderen Probleme vor Ort haben als über das Deutsche Rechtssystem und über die dt. Rechtsprechung zu philosophieren.
Wie war das vor einigen Wochen als ich mich oben im Eingang bei Neustart beschwerte das ich da im Saftladen die gröbsten Drohungen erhalte und dies die Mitarbeiter des Saftladens auch noch decken. Die kriminelle Spezelwirtschaft zwischen Saftladenstammgästen und Saftladenmitarbeitern ist wohl unübersichtlich. Da gibts wohl Verwandtschaftsverhältnisse und teilweise jahrzentelange Banden. Bei ihnen in Österreich glaubt wohl jeder-inlusive sachbewaltete Personen, die hätten ein Grundrecht nicht österreichische Mitbürger zu bedrohen und sich an deren persönlichen EU Rechtssphären kriminell zu vergreifen.
Mein Tip an Neustart: Fangen's endlich an in Ihrem kriminellen Haufen aufzuräumen, bevor Ihnen ein dt. Menschenrechtswächter eine derartige Anzeige verpasst, dass die österreichischen Skandale der letzten 10 Jahre winzig dagegen sind.
Thema:
Allein schon der Fall des türkischen Mehmet vor ca. 20 Jahren in Bayern wurde in einem zur ö. Rechtssprechung diametralen Befinden behandelt. Besagten Mehment konnte man damals trotz 6o schwerer Körperverletzungen auf Grund des Jugendstrafrechts nicht ausrecheichend zur Verantwortung erziehen. Im Alter von 16 wies man ihn aus der BRD in die Türkei aus, während seine türkischen Eltern in der BRD ihr Aufenthaltsrecht beibehielten und während Mehmets Türkeiaufenthalt die dt. Staatsbürgerschaft annahmen. Auch in der Türkei hatte Mehmet damals Schwierigkeiten mit der Justiz und kam auch da in den Knast. Danach durfte er wieder in die BRD einreisen, da seine Eltern zwischenzeitlich die dt. Staatsbürgerschaft hatten. Das ist der Mehmet der damals durch die Presse ging. Im Gegensatz dazu wurde in Österreich ein 16 jährige Jugendliche als Staatskriminelle und Staatsterrorisierein vor einigen Jahren durch die Presse getrieben, nur weil Sie 100 Asylanträge stellte- um in Österreich eine anständige Berufsausbildung absolvieren zu können, und das obwohl Bildung ein Menschenrecht ist. Fazit: In österreich hat wohl jeder Österreicher entweder ein Problem mit den Grundrechten von Fremden oder die irre Auffassung er hätte als Österreicher ein Grundrecht sich an den Rechtssphären von Nichtösterreichern sich nach Gutdünken zu vergreifen.