Cookies akzeptieren
Wir verwenden Cookies für eine optimale Nutzererfahrung, Media Sharing und um Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr darüber erfahren

Tipps für heikle Situationen

Hier finden Sie viele Informationen und Antworten, wenn eine Angehörige oder ein Angehöriger von Ihnen einer kriminellen Handlung beschuldigt oder verurteilt wurde, wenn Sie gerade aus der Haft entlassen worden sind oder wenn Sie Opfer von Kriminalität geworden sind.

Online-Beratung

Sie können alle Ihre Fragen an die NEUSTART Online-Beratung stellen. Bitte erklären Sie kurz den Hintergrund Ihrer Frage und geben Sie den Wohnort und das Bundesland an. Es ist nicht notwendig, dass Sie Ihren Namen angeben – wir antworten auch gerne auf anonyme Anfragen.

Blog und Diskussion

Keine Gnade für Kinderschänder?

Dr. Elisabeth Grabner-Tesar - 31.3.2010 10:36

Dem Ruf „keine Gnade für Kinderschänder“ kann ich zustimmen, denn erstens gibt es DIE Kinderschänder nicht und zweitens ist zu befürchten, dass Gnade da nicht wirklich hilft. Die erschreckenden Offenbarungen aus Kirche und anderen Institutionen lassen niemanden kalt. Die Reaktionen sind vielfältig: Die Medienberichte reichen von „Sex and Crime“-Faszination bis zu seriöser, um differenzierte Analyse bemühte Berichterstattung. Wir lesen Berichte von Betroffenen, die sich endlich äußern können; aber auch von Menschen, die von leidvollen Gewalterfahrungen erzählen möchten, für die sich aber – da kein Sex im Spiel war – zur Zeit niemand interessiert.

Das alles irritiert gewaltig; doch zumindest macht diese Offenbarungswelle das vielfach Erlittene, Gewusste oder Geahnte sichtbar und damit hoffentlich auch bearbeitbar. Aber ohne sich um Hintergründe, Ursachen und Zusammenhänge des Geschehens zu kümmern, ertönt, wenn Gewalt oder andere erschreckende Straftaten sichtbar werden, rasch der Ruf nach verschärftem Einsatz der Staatsgewalt – nach chemischer Kastration oder Ende der vorzeitigen Entlassung der Täter aus dem Gefängnis. Diese scheinbaren Lösungen sollen beruhigen, indem sie die Illusion von größerer Sicherheit erzeugen.

In der Realität erweisen sich all diese Maßnahmen jedoch als wenig hilfreich. Es ist unsere Aufgabe, die Gefahren für unsere Kinder zu minimieren. Gerade weil wir wissen, wie sehr Gewalterfahrung die Entwicklung unserer Kinder gefährdet, müssen sich alle Maßnahmen, die wir zum Schutz der Kinder und der Gesellschaft treffen, an diesem Ziel messen lassen. Die Wichtigkeit von Angeboten zur Gewaltprävention wurde in den letzten Jahren endlich erkannt. Kommt es aber doch zu Tathandlungen, so müssen wir den Opfern Hilfe zur  Bewältigung ihrer meist traumatischen Erlebnisse anbieten.

Aber auch mit den Tätern müssen wir arbeiten, um weitere Rückfälle zu vermeiden. Es ist mittlerweile gesichertes Wissen, dass gerade bei Sexualstraftätern die Rückfallgefahr deutlich minimiert werden kann, wenn sie über das Rechtsinstrument der bedingten Entlassung noch etliche Jahre unter gerichtlicher Beobachtung bleiben müssen. Sie werden über gerichtlichen Auftrag durch die Bewährungshilfe kontrolliert und durch intensive Deliktbearbeitung zu Verantwortungsübernahme geführt. Sozialarbeit und begleitende Psychotherapie unterstützt Missbrauchstäter dabei, an ihrer sexuellen Orientierung zu arbeiten und gegebenenfalls das Ausleben ihrer sexuellen Wünsche durch strikte Selbstkontrolle zu verhindern.

Wird den Tätern bewusst, was sie den Opfern angetan haben, können sie die Fähigkeit zur Opferempathie entwickeln – ein wichtiges Element zur Rückfallvermeidung. Wenn das Opfer einverstanden ist, kann dann eine Form der Wiedergutmachung stattfinden, die vom Opfer angenommen werden kann. Aus Opferuntersuchungen ist bekannt, dass gerade dieses klare Bekenntnis der Schuld des Täters dem Opfer hilft, sich von eigenen Schuldgefühlen und Unsicherheiten in der Tatbewertung zu befreien. Viele Studien belegen die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit dieses Weges.

Die immer wieder geforderte Verschärfung des Strafrechts, das bloße Wegsperren also, bringt den Tätern keine Schuldeinsicht und den Opfern nicht mehr Sicherheit. Stattdessen vertrauen ihre Befürworterinnen und Befürworter der Illusion, den Teufel mit Beelzebub austreiben zu können. Das ist eine eklatante Fehleinschätzung, die Beelzebub freut – er hat seinen Auftrag erfüllt und die Gewaltspirale heftig weitergedreht. Wenn es uns wirklich um den Schutz der Gesellschaft und unserer Kinder geht, sollten wir besser nicht auf ihn setzen.

Dr. Elisabeth Grabner-Tesar ist Leiterin von NEUSTART Wien 21 / Korneuburg

Zurück zur Übersicht

Zu diesem Beitrag gibt es |7 Kommentare|

Ihre Meinung zählt

Wir freuen uns über Ihren Kommentar zu diesem Blogeintrag

Kommentare zu diesem Beitrag:

Dr. Elisabeth Grabner-Tesar schrieb am 14.04.2010 15:06

Zur Frage, wie mit Kriminalität umzugehen ist, gibt es sehr kontroversielle Sichtweisen; sowohl zu den möglichen Ursachen als auch den als wirksam erachteten Herangehensweisen. NEUSTART nimmt für sich in Anspruch, in der Arbeit mit Straftätern sehr verantwortungsbewusst zu handeln. Wir nützen unsere 53-jährige Erfahrung auch für die Weiterentwicklung unserer Methoden und evaluieren die Wirksamkeit unserer Arbeit, um sie immer wieder verbessern zu können.
Nun ist es gerade im Bereich Sexualstraftäter und deren Rückfallverhalten sehr schwer, sich auf verlässliche Zahlen zu einigen, da verschiedene Autoren zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen; das haben Sie bei Ihren Recherchen sicher auch bemerkt (Forschungsdesign, Beobachtungszeiträume et cetera spielen da ein Rolle). In unserer Rückfallstudie haben wir den Beobachtungszeitraum von drei bis fünf Jahren erfasst, und für diesen Zeitraum gab es bei den von uns betreuten Klienten in 93 Prozent keine gerichtlich bekannten einschlägigen Rückfälle. Von vier Prozent Rückfallquote wird in manchen Studien berichtet, auch diese Zahl ist offenbar erreichbar. Doch wir verlassen uns nicht nur auf Zahlen. Unsere Arbeit gibt uns konkrete Hinweise darauf, ob wir eine positive Veränderung bewirken können oder ob diese im Einzelfall nicht zu erreichen ist.
Sexualstraftäter sind ja eine sehr inhomogene Gruppe, die „Heilungschancen“ sind daher differenziert zu betrachten. Eine Gruppe wird als „Kernpädophile“ bezeichnet, sie macht circa zwölf bis 20 Prozent aller Missbrauchstäter aus; ihre ausschließlich auf Kinder ausgerichtete sexuelle Orientierung kann nach bisherigen Erkenntnissen nicht verändert werden. Gerade deshalb aber muss an der Fähigkeit dieser Täter zu Selbstkontrolle gearbeitet werden – ein Konzept, das auch in der Berliner Charité praktiziert wird. Andere Tätergruppen können durch intensive Kontrolle, psychosoziale Begleitung und Psychotherapie in die Lage versetzt werden, ihre Sexualität ausschließlich mit erwachsenen Partnerinnen zu leben.
Mit beiden Gruppen arbeiten wir an der Verantwortungsübernahme und Schuldeinsicht des Täters: Das heißt er muss erkennen, welches Leid er dem Kind zugefügt hat. Erst dann ist die Motivation zu positiver Veränderung gegeben. Ist ein Klient nicht bereit, die Verantwortung für seine Tat zu übernehmen und an einer positiven Veränderung zu arbeiten, ist die Rückfallgefahr hoch. Diese Täter können wir mit unseren Mitteln nicht erreichen, für diese Fälle ist Haft die einzige derzeit verfügbare Lösung. Um die einzelnen Tätergruppen zu identifizieren müssen wir intensiv an der weiteren Verbesserung von Prognoseinstrumenten arbeiten, die eine differenzierte Risikoeinschätzung ermöglichen.
Da wir also basierend auf unserer Erfahrung, aber auch auf Angaben anderer Expertinnen und Experten und der Fachliteratur davon ausgehen, dass eine Mehrheit der Täter durch Selbstkontroll-Training, Therapie und psychosoziale Begleitung in die Lage versetzt werden kann, rückfallfrei zu leben, halten wir eine generelle lebenslange Haft für alle Sexualtäter nicht für zielführend. Der Ruf nach lebenslanger Haft für Missbrauchstäter verspricht rasche Lösungen, versperrt aber den Blick auf grundsätzliche Fragen. Ohne uns mit Ursachen und Hintergründen dieser Delikte auseinanderzusetzen laufen wir Gefahr, Irrwege zu beschreiten, statt Lösungen zu finden.
Vielleicht lässt sich eine Annäherung unserer unterschiedlichen Sichtweisen nicht so schnell finden. Ein inhaltlicher Austausch kann aber, sofern er mit ernstem Bemühen um mehr Sicherheit für die Gesellschaft und ohne Polemik geführt wird, durchaus bereichern

Gegen sexuelle Gewalt schrieb am 13.04.2010 15:30

@Frau Dr. Elisabeth Grabner Tesar,
Nun sind Sie schon von 4 % auf 7 % abgerückt aber auch das trifft nicht den realen Stand, da ein Dr.Baier aus der Charite Berlin hat schon vor Jahren eine wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht, wo er ausdrücklich sagte: 80 % der Kinderschänder, Vergewaltiger, werden rückfällig.
Er sagt auch, dass Kinderschänder egal welcher Orientierung Buben oder Mädchen oder beides weils wurscht ist, nicht geheilt werden können. Und wenn man sie nicht heilen kann, so verstehe ich beim besten Willen nicht, wie Sie von keinem Rückfall sprechen können.
Der Rückfall sich nach 3 Jahren gar nicht offenbaren muss/kann, da Kindopfer bis zu 10 Jahre und noch länger benötigen um ihren Peiniger anzuzeigen. Also ist Ihre These zu hinterfragen und das mache ich auch immer wieder wie Sie schon bemerkt haben werden, bin auch ich nicht ganz unwissend, wenn man Ex-Kindopfern das zwar abspricht, das Fachwissen zu besitzen.
Denn wer kennt die Kinderschänder besser als die Kindopfer späteren Überlebenden und Ex-Kindopfern die den Abstand zu den sexuellen Verbrechen soweit verarbeitet haben, dass sie sicher darüber dikutieren können!
Ich weiß es hängt sehr viel Geld daran und dass muss natürlich erhalten bleiben, aber dass man hier es noch wagt, damit KINDERSCHUTZ zu betreiben finde ich echt respektlos den Kindopfer gegenüber die Ihre therapierten Kinderschänder produzieren vielleicht sogar während der Therapie schon bei Ihnen! Die Perversion bekommt hier erst für den Täter einen erneuten Kick: Was wissen diese sogenannten Expertinnen über mich? Jeder Kinderschänder belächelt solche Thesen, denn sie decken ihn nur für die nächsten 3 Jahre und darüber hinaus bis das nächste Opfer wieder spricht!
Es ist ein Kreislauf, auf Kosten von unseren KINDERN, deren Schutz noch nie, vor Kinderschändern bestand hatte. Das ist die traurige Wahrheit über die Therapien von Kinderschändern und Menschen die das noch immer behaupten!
Es ist mit einem Wort unverantwortlich was Sie behaupten, da es eine Scheinsicherheit ist! Und das ist ein riesiger Skandal!

Dr. Elisabeth Grabner-Tesar schrieb am 13.04.2010 13:53

Spezifische Betreuungskonzepte, Risikomanagement und überlegte Balance zwischen Hilfe und Kontrolle erfordern Spezialwissen. Auch da gibt es keinen hunderprozentigen Erfolg, aber bei den von NEUSTART betreuten Sexualstraftätern liegt die Erfolgsrate doch bei 93 Prozent.
93 Prozent der ehemaligen Täter weisen keinen einschlägigen Rückfall auf, diese Menschen begehen also keine weiteren Missbrauchstaten mehr. Unsere Kinder sind durch diese Menschen nicht mehr gefährdet.
Haft alleine kann die Rückfallquoten nicht senken. Wirksamer als Einsperren bis zum letzten Tag ist die bedingte Entlassung mit Verpflichtung zu Hilfe und Kontrolle für mindestens drei weitere Jahre - das belegen zahlreiche Studien. Und gerade weil für NEUSTART der Schutz unserer Kinder, also auch die Verhinderung zukünftiger Opfer ein zentrales Anliegen ist, setzten wir auf Methoden, die eine größtmögliche Chance bieten, weitere Straftaten von Kinderschändern zu verhindern.
Sieben Prozent der Sexualstraftäter werden einschlägig rückfällig; jeder einzelne Fall ist einer zu viel. Wir arbeiten daran, dass dieser Prozentsatz weiter sinkt.

Gegen sexuelle Gewalt schrieb am 12.04.2010 14:12

Frau Elisabeth Grabner -Tesar,können sich für ihre in Therapie bei Ihnen befindlichen Kinderschänder, Kinderschänder -Ring -Beteiligten und Sexualmördervorstellen, eine 100% ige Garantie abgeben zu können, dass der SCHUTZ für Kinder durch ihre Arbeit garantiert der Bevölkerung?
Wie erstellen Sie die Erfolgszahlen und wie läuft das ab? Wann veröffentlichen Sie die Erfolgszahlen oder gibt es noch keine von Neustart?
Sie reden, dass Strafen keinen Erfolg bringt, vielleicht für Sie als Therapeutin nicht, aber für jedes einzelne gequälte, sadistisch gefolterte, da zum Sex mit Erwachsenen gezwungenen, vergewaltigten Babys, Kleinkinder, Kinder, wenn der Peiniger auch eine dementsprechende Bestrafung erfolgt, sonst brauchen ja die Opfer gar nicht anzeigen finden Sie nicht auch?
Aber ich denke auch dieses Thema stößt bei Ihnen auf Ablehnung - ANZEIGEPFLICHT und enthebung von Psychiatern und Therapeuten von der Schweigepflicht, wenn es um sexuelle Misshandlungen Gewaltverbrechen geht.
Kann ein wissentlich von Ihnen riskiertes weiteres Opfer eines bei Ihnen in Therapie gewesener Wiederholungstäter Sie Frau Elisabeth Grabner -Tesar auch bei Gericht zur Verantwortung zeihen? Oder brauchen Sie für Ihre Behauptungen keine Verantwortung tragen?
Das Risiko tragen die Kinder ganz alleine, oder Frau Elisabeth Grabner- Tesar?

Elisabeth Grabner-Tesar schrieb am 07.04.2010 15:38

Sehr geehrter Leser,
angesichts des vielfachen Leids, das Kindern durch sexuellen Missbrauch angetan wird, verstehe ich Ihre Sichtweise - "je länger die Haft, desto sicherer die Kinder ". Da wir aber Gott sei Dank wesentlich wirksamere Instrumentarien als das Gefängnis zur Verfügung haben, um diese Gefahren für unsere Kinder zu reduzieren, sollten wir all diese Möglichkeiten auch nützen. Unser Ziel ist es, weitere Rückfälle zu vermeiden. Das erreichen wir manchmal über "Heilung", manchmal über Stärkung der Selbstkontrolle der Täter, immer aber arbeiten wir daran, dass der Täter erkennt, was er mit seinem Tun den Kindern antut. Diese Schuldeinsicht und besonders die daraus resultierende Opferempathie lässt sich durch Haft alleine nicht erreichen. Leider ist eine sehr kleine Gruppe von Tätern (vier bis zehn Prozent) mit unseren Angeboten nicht erreichbar. Für diese Täter ist Haft das Mittel, das wir mangels besserer Möglichkeiten wählen müssen.
Um zu erkennen, welcher Weg möglich ist, muss bedacht werden, dass Menschen, die Kinder sexuell missbrauchen, das aus unterschiedlichen Hintergründen tun. Etwas verkürzt werden zwei Gruppen von Missbrauchstätern unterschieden: Eine Gruppe der Missbraucher ist in ihrer sexuellen Orientierung ausschließlich auf Kinder fixiert. Diese Täter werden auch "Kernpädophile" genannt und sie machen circa zwölf bis 20 Prozent aller Missbrauchstäter aus. Für diese Tätergruppe ist nach unserem derzeitigen Wissensstand "Heilung" im Sinne einer sexuellen Umorientierung auf erwachsene Sexualpartner nicht möglich. Wohl aber möglich und ganz besonders notwendig ist es, mit ihnen an ihrer Fähigkeit zur Triebkontrolle zu arbeiten. Oberstes Ziel dieser Täter muss es sein, ihre Sexualität keinesfalls über sexuelle Handlungen mit oder an Kindern auszuleben. Dazu müssen sie Methoden der Selbstkontrolle erlernen, aber auch lernen, Risikosituationen zu erkennen und zu vermeiden (zum Beispiel keine Tätigkeiten ausüben, die Kontakt mit Kindern erfordern et cetera). Diese Fähigkeit erlernen sie nicht durch Haft, sondern durch Verhaltenstraining, Psychotherapie und psychosoziale Begleitung.
Die zweite Gruppe der Missbrauchstäter (circa 80 Prozent) wünscht sich meist erwachsene Sexualpartner und viele von ihnen leben auch in einer festen Partnerschaft. Die Hintergründe ihrer Missbrauchstaten liegen oft in einer problematischen, unreifen Persönlichkeit, die unter anderem mit Angst vor erwachsenen Frauen und / oder intensiven Selbstwertproblemen einhergeht. Diese Täter missbrauchen Kinder in Krisensituationen, in denen sie sich abgelehnt, ungeliebt, angegriffen fühlen. Das vorhandene Machtgefälle zwischen Kind und Erwachsenen gibt ihnen das Gefühl der Überlegenheit, dem Kind gegenüber fühlen sie sich sicher. Für diese Täter gibt es gute "Heilungschancen". Durch psychosoziale Begleitung und Psychotherapie gelingt in über 90 Prozent der Fälle eine Nachreifung der Persönlichkeit; damit wird die eigentlich angestrebte Beziehung zu erwachsenen Partnerinnen für diese Menschen möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elisabeth Grabner-Tesar

leser schrieb am 04.04.2010 10:13

es ist meiner meinung nach erwiesen, dass triebtäter nicht geheilt werden können. mit triebtätern meine ich menschen, die kinder sexuell mißbrauchen. je länger die haft, desto sicherer die kinder.

Purz schrieb am 31.03.2010 14:00

Liebe Elisabeth! Wie wahr und notwendig, gesagt zu werden! Ich stimme dem voll und ganz zu!!!