Täter und Opfer: Einmal Verbrecher, immer Verbrecher...
Kein Mensch wird als Verbrecher geboren. Es gibt kein „Verbrecher-Gen“, das entscheidet, ob jemand etwas anstellt oder nicht. Oft genug geraten unsere Klienten durch widrige Lebensumstände in Situationen, die sie kriminell werden lassen. 50 Prozent unserer Klienten sind Jugendliche; damit ihr Leben nicht für immer verpatzt ist, brauchen sie eine zweite Chance. Gerade bei Jugendlichen wird Arbeit für das Gemeinwohl (gemeinnützige Leistung) oft als erste Sanktion eingesetzt. 77 Prozent der Klienten, die gemeinnützige Arbeit positiv absolvierten, bleiben rückfallfrei. Bei Vermögensdelikten jugendlicher Klienten liegt die Erfolgsrate bei 66 Prozent; werden sie gerichtlich verurteilt, sind es nur mehr 42 Prozent, die nicht rückfällig werden. Zählt man die Erfolgsquote von sozialkonstruktiven Maßnahmen wie Tatausgleich und gemeinnützigen Leistungen zusammen, liegt die Erfolgsrate bei 76 Prozent.




