Dr. Christian Broda, Bundesminister für Justiz a.D. (1960-1966, 1970-1983)
"Wir müssen mitarbeiten am Wandel des gesellschaftlichen Bewusstseins. Ohne diesen Wandel werden alle Bemühungen der Bewährungshilfe auf Sand gebaut sein."
Anlässlich der Veranstaltung „25 Jahre Bewährungshilfe“ im November 1982:
"Die Bewährungshilfe ist heute fester Bestandteil unserer Rechtspflege und aus der österreichischen Rechtsordnung nicht mehr fortzudenken. Die Tätigkeit der Bewährungshilfe ist Ausdruck für die Durchsetzung der Erkenntnis, dass die Verantwortung der Gesellschaft für den Rechtsbrecher nicht an der Gefängnistür beginnt und auch nicht an der Gefängnistür endet. (...) Eine der Zielsetzungen der Strafrechtsreform war es, bessere Vorraussetzungen für die Wiedereingliederung der Strafgefangenen in das gesellschaftliche Leben, vor allem in das Berufsleben zu schaffen. Diesem Ziel können wir ohne Bewährungshilfe nicht näher kommen."




